Museum

Schwäbisches Bauern und Technikmuseum Seifertshofen

Marktstraße 5, 73569 Eschach

Highlights

  • Eugen Kiemele gründete das Museum 1984 in seinem elterlichen Bauernhaus und entwickelte es zu einer der größten Privatsammlungen dieser Art.
  • Zum Highlight zählt die Diorama-Präsentation des Militärbereichs seit 2015 sowie die jährlichen Lanz-Bulldog- und Dampffestivals.

Tipps

  • Eintrittspreis beträgt 8 Euro, Bargeldzahlung erwartet
  • Parkplätze begrenzt, früh anreisen empfohlen

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Museum für Bauern- und Technikgeschichte in Eschach

Das Schwäbische Bauern- und Technikmuseum Seifertshofen befindet sich im baden-württembergischen Eschach und zählt zu den außergewöhnlichen Museen der Region. Es zeigt eindrucksvoll, wie Landwirtschaft und Technik im Laufe der letzten hundert Jahre zusammenwirken und sich verändern. Auf einem Gelände von rund 12.000 Quadratmetern präsentiert sich eine beeindruckende Sammlung von rund 90.000 Exponaten, die von alltäglichen Gebrauchsgegenständen bis hin zu seltenen Fahrzeugen und Maschinen reicht. Der Gründer des Museums, Eugen Kiemele, wuchs als Sohn einer Bauernfamilie im Ortsteil Seifertshofen auf. Obwohl er ursprünglich den Hof übernehmen sollte, entwickelte er früh eine Leidenschaft für Technik und Fahrzeugtechnik. Nach dem Zweiten Weltkrieg reparierte er Fahrzeuge und handelte mit ausrangierten Armeefahrzeugen der Amerikaner. Daraus entwickelte sich ein umfangreicher Gebrauchtwarenhandel, der im Laufe der Zeit zur Sammlerleidenschaft wurde. 1984 wurde das Museum offiziell eröffnet, nachdem bereits 1981 das erste Lanz-Bulldog- und Dampffestival stattgefunden hatte. Besucher erwarten nicht nur landwirtschaftliche Geräte und Oldtimer, sondern auch Haushaltsgeräte, Möbel, Flugzeuge und sogar Militärfahrzeuge. Ein besonderes Highlight ist die Diorama-Präsentation im Militärbereich, die seit 2015 die historische Einbettung der Exponate verbessert. Daneben gehören etliche Personenkraftwagen und einige Eisenbahnfahrzeuge fest zur Ausstellung. Die Vielfalt spiegelt nicht nur die technische Entwicklung wider, sondern auch den Wandel der Lebenswelt in der Region. Das Museum ist Teil der Kulturlandschaft rund um Eschach und lädt dazu ein, Vergangenes lebendig werden zu lassen. Die Kombination aus bäuerlichem Alltag und technischer Entwicklung macht es zu einem einzigartigen Erlebnis für Jung und Alt. In unmittelbarer Nähe finden regelmäßig Veranstaltungen statt, darunter das beliebte Lanz-Bulldog- und Dampffestival, das Technikbegeisterte aus der Region und darüber hinaus anzieht. Das Schwäbische Bauern- und Technikmuseum Seifertshofen ist mehr als nur eine Sammlung – es ist ein lebendiges Museum, das Geschichten erzählt, Wissen bewahrt und die Entwicklung von Technik und Alltag in eindrucksvoller Weise zeigt. Es lädt ein zum Staunen, Entdecken und Verweilen inmitten von Geschichte, die mit Hingabe und Leidenschaft zusammengetragen wurde.

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Häufige Fragen zu Schwäbisches Bauern und Technikmuseum Seifertshofen

Wo befindet sich das Schwäbische Bauern- und Technikmuseum?
Das Museum befindet sich in Eschach, Ortsteil Seifertshofen, in der Marktstraße 5. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Wer hat das Museum gegründet und warum?
Eugen Kiemele gründete das Museum. Als Sohn einer Bauernfamilie zog es ihn jedoch mehr zur Technik, was ihn zum Sammeln und Ausstellen führte. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Welche Arten von Fahrzeugen und Geräten werden im Museum ausgestellt?
Im Museum werden unter anderem Landmaschinen, Personenkraftwagen, Eisenbahnfahrzeuge, Dampfmaschinen, Panzer und Spielzeug ausgestellt. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Wann ist das Museum geöffnet?
Das Museum ist samstags, sonntags und feiertags von 11:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Der Hallenverkauf ist samstags von 9:00 bis 13:00 Uhr geöffnet. Stand Juni 2026.

Quelle: website