Denkmal/Gedenkstätte

XIII

59889 Eslohe

Highlights

  • Im Märkischen Kreis wurden historisch Erze und Schiefer abgebaut.
  • In Eslohe fand kaum Förderung statt, es gibt jedoch Schürfgruben und Versuchsanlagen.

Tipps

  • In Eslohe befinden sich keine nennenswerten Bergwerksanlagen mit touristischem Zugang.
  • Der Bergbau im Märkischen Kreis fokussierte sich auf Erze und Schiefer, nicht auf Besucherattraktionen.
  • Keine Führungen oder Schächte vor Ort – keine praktischen Tipps für Besucher.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

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Der historische Ortsteil „XIII“ in Eslohe im Hochsauerlandkreis, Nordrhein-Westfalen, ist ein Zeugnis der ehemaligen Bergbaugeschichte der Region. Obwohl keine nennenswerte Förderung stattgefunden hat, spielte dieser Standort im Kontext von Schürfaktivitäten und der Verleihung von Grubenfeldern eine Rolle. Die Bergwerksaktivitäten im Umfeld von Eslohe waren Teil der breiteren bergbaulichen Tradition des Hochsauerlandkreises und des Sauerlandes, in dem gezielt nach Erzen sowie Schiefer gesucht wurde. Die Bezeichnung „XIII“ deutet auf eine systematische Benennung hin, wie sie im bergbaulichen Kontext üblich war, um bestimmte Sektoren oder Parzellen innerhalb eines größeren Gebiets zu kennzeichnen. In Nachrodt-Wiblingwerde, einem naheliegenden Ort, fanden sich ähnliche Strukturen, bei denen Schürfgruben mit Bergwerksverleihung dokumentiert sind, ohne dass eine bedeutende Förderung stattgefunden hätte. Auch in Eslohe dürfte der Fokus weniger auf der tatsächlichen Gewinnung von Rohstoffen gelegen haben, sondern vielmehr auf der Absicherung von Grubenrechten als Spekulationsobjekte. Die landschaftliche Lage von XIII in Eslohe ist geprägt von der typischen Hügellandschaft des Sauerlandes. Obwohl keine tiefgreifenden Abbautätigkeiten nachgewiesen sind, verdeutlicht der Standort den wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmen, in dem Bergbau im 19. und frühen 20. Jahrhundert betrieben wurde. Die Schürf- und Verleihpraxis zeigt, wie stark die Erwartung auf wirtschaftliche Nutzung von Bodenschätzen damals die Region prägte – selbst an Stellen, an denen sich diese Hoffnungen nicht erfüllten. Heute ist der Standort ein stiller Zeuge dieser Geschichte. Als historischer Ortsteil ohne Gebäude oder monumentale Anlagen bleibt er dennoch ein wichtiger Bestandteil der lokalen Erinnerungskultur. Interessierte Besucher können die Gegend erkunden und sich ein Bild von der landschaftlichen und historischen Entwicklung machen, die auch durch die nahegelegenen ehemaligen Bergbauaktivitäten in anderen Teilen des Hochsauerlandkreises geprägt wurde.

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Häufige Fragen zu XIII

Welche Bedeutung hatte der Bergbau im Märkischen Kreis?
Der Bergbau im Märkischen Kreis konzentrierte sich hauptsächlich auf den Abbau von Erzen und Schiefer. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

In welchen Gemeinden des Märkischen Kreises gab es Bergbauaktivitäten?
Bergbauaktivitäten fanden unter anderem in Altena, Balve, Halver, Hemer, Herscheid, Iserlohn, Kierspe, Lüdenscheid, Meinerzhagen, Menden, Neuenrade, Plettenberg, Schalksmühle und Werdohl statt. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Was ist über die Schürfgruben in Nachrodt-Wiblingwerde bekannt?
In Nachrodt-Wiblingwerde fand kaum bedeutender Bergbau statt. Die Schürfgruben dienten wohl hauptsächlich der Verleihung von Grubenfeldern als Spekulationsobjekte. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia