Denkmal/Gedenkstätte

Haus Heck

Heckstraße 67, 45239 Essen-Stadtbezirke IX

Highlights

  • Haus Heck in Essen-Stadtbezirk IX ist ein denkmalgeschütztes Gebäude aus dem Mittelalter.
  • Es wurde im 14. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt und dient heute als Gemeindehaus.
  • Das Treppenhaus aus dem 19. Jahrhundert ist sehenswert und bei Öffnungszeiten besichtigbar.

Tipps

  • Haus Heck ist ein historisches Gebäude aus dem Mittelalter, das heute als Gemeindehaus genutzt wird und unter Denkmalschutz steht.
  • Besucher können bei Öffnungszeiten des Gemeindebüros einen Blick ins Treppenhaus aus dem 19. Jahrhundert werfen.
  • Das Gebäude liegt zentral in Werden und lässt sich gut mit einem Spaziergang zum Baldeneysee oder zu den benachbarten Kirchen verbinden.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Haus Heck

Das Haus Heck in Essen-Stadtbezirk IX zählt zu den bedeutenden historischen Bauten der Region und steht unter Denkmalschutz. Ursprünglich im Spätmittelalter erwähnt, ist es ein Zeugnis der städtebaulichen Entwicklung von Werden, einem Stadtteil im Süden von Essen. Der Name des Gebäudes leitet sich von seiner Lage an einer Hecke ab, die einst als Befestigung des Ortes diente. Errichtet aus Ruhrsandstein, weist das Gebäude architektonische Elemente verschiedener Epochen auf. Ob der Turm tatsächlich auf das 11. Jahrhundert zurückgeht, ist nicht abschließend geklärt.

Im Laufe der Jahrhunderte wechselte das Haus Heck mehrfach den Besitzer und seine Funktion. Nach einem Umbau im 16. Jahrhundert diente es als Wohnsitz eines adeligen Besitzers, bevor es im Zuge der Säkularisation preußische Verwaltungszwecken überlassen wurde. Später gelangte es in den Besitz eines lokalen Unternehmers, bevor es in den 1960er Jahren zunächst der katholischen und ab 1966 der evangelischen Kirchengemeinde übertragen wurde. Heute dient es als Gemeindehaus und beherbergt Teile der Gemeindeverwaltung.

Architektonisch bemerkenswert sind der teilweise erhaltene historische Fußboden im Erdgeschoss sowie das Treppenhaus aus dem 19. Jahrhundert. Diese Elemente zeugen von der baulichen Entwicklung und den verschiedenen Nutzungsschichten des Gebäudes. Obwohl das Haus nicht öffentlich zugänglich ist, können Besucherinnen und Besucher während der Öffnungszeiten des Gemeindebüros einen Blick in das Innere, insbesondere in das Treppenhaus, werfen. Die enge Verknüpfung mit der evangelischen Kirchengemeinde prägt den heutigen Charakter des Hauses.

Das Haus Heck lässt sich gut in einen kulturellen Rundgang um den Stadtteil Werden einbinden. In unmittelbarer Nähe befinden sich weitere historische Gebäude, darunter zwei Kirchen, deren Besuch sich mit dem des Hauses Heck sinnvoll verbinden lässt. Anschließend bietet sich ein Spaziergang zum Baldeneysee oder zur nahegelegenen Schleuse an. Diese Kombination aus Architektur, Geschichte und Natur macht den Standort zu einem lohnenswerten Ziel im Stadtbezirk.

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