Kirche/Kloster

Heimkehrer-Dankeskirche

Karl-Friedrich-Straße 109, 44795 Bochum Südwest

Highlights

  • Die Heimkehrer-Dankeskirche in Bochum-Weitmar wurde nach dem Zweiten Weltkrieg zur Dankesgabe für heimkehrende Soldaten errichtet.
  • Sie steht im Stadtteil Weitmar, der seit dem 19. Jahrhundert durch Industrialisierung und Bergbau geprägt ist.
  • Die Kirche ist Teil der katholischen Pfarrei St. Franziskus und dient heute als Gedenkstätte und Ort der Begegnung.

Tipps

  • Die Heimkehrer-Dankeskirche in Bochum-Weitmar ist ein Ort der Erinnerung und lädt zur Besinnung ein.
  • Führungen bieten Einblicke in die umgestaltete Krypta mit historischen Exponaten.
  • Die Kirche liegt zentral im Stadtteil Weitmar, gut erreichbar von Bochum-Südwest.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Über Heimkehrer-Dankeskirche

Die Heimkehrer-Dankeskirche befindet sich im Bochumer Stadtteil Weitmar im Süden der Stadt. Sie ist ein sakraler Ort, der eng mit der Geschichte der sogenannten Heimkehrer nach dem Zweiten Weltkrieg verbunden ist. Die Kirche wurde als Zeichen des Dankes und der Erinnerung an diejenigen errichtet, die nach Kriegsende aus Kriegsgefangenschaft und Zwangsarbeit in die Heimat zurückkehrten. Sie steht somit nicht nur für religiösen Glauben, sondern auch für Versöhnung, Hoffnung und das Gedenken an eine bewegte Zeit deutscher Geschichte.

Architektonisch präsentiert sich die Kirche in einem schlichten, modernen Stil, der auf klaren Formen und reduziertem Gebrauch von Schmuckelementen basiert. Dieser nüchterne Baustil spiegelt den Geist der Nachkriegszeit wider, in der die Kirche entstand. Dennoch oder gerade deswegen offenbart sie ihre innere Schönheit erst durch das Verständnis ihrer Hintergründe. Besonders die umgestaltete Krypta unterhalb der Kirche beherbergt heute ein kleines Museum, das Einblicke in die Lebensumstände der Heimkehrer sowie in die Entstehungsgeschichte der Kirche gewährt. Die Kombination aus Gotteshaus und Erinnerungsort macht diesen Ort zu einem sehenswerten kulturellen Denkmal.

Die Kirche ist Teil der katholischen Pfarrei St. Franziskus, die auch weitere Gottesdienststätten im Stadtteil Weitmar betreibt. Sie fungiert nicht nur als Raum für religiöse Feiern, sondern auch als Ort des Gedenkens und der Begegnung. Veranstaltungen wie Konzerte oder Gedenkfeiern unterstreichen ihren kulturellen Wert. Die Gemeinde engagiert sich aktiv vor Ort und trägt mit verschiedenen Angeboten zur lebendigen Nutzung des Gebäudes bei. Die Kirche steht somit exemplarisch für die Verbindung von Glauben, Geschichte und Gemeinschaft im Bochumer Süden.

Die unmittelbare Umgebung der Heimkehrer-Dankeskirche ist von einer gemischten Bebauung geprägt, in der Wohnhäuser, Grünflächen und kleinere Gewerbebereiche zusammentreffen. Weitmar grenzt direkt an die Stadtteile Linden, Eppendorf, Höntrop und Stiepel. Historisch gesehen spielte der Ort im Zuge der Industrialisierung eine Rolle, unter anderem durch den Ausbau von Verkehrs- und Bergbauinfrastruktur. Diese Entwicklung hat auch Spuren in der regionalen Erinnerungskultur hinterlassen, zu der die Heimkehrer-Dankeskirche als Mahnmal gehört.

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