Feuerwehrmuseum Essing
Highlights
- Das MEMU Essing zeigt Dauerausstellungen zur Steinzeit, Napoleonischen Kriegen und Landschaftswandel.
- Das ehemalige Stiftsgebäude wurde nach einem Brand 1630 wieder aufgebaut und 2022/2023 saniert.
- Kunstausstellungen, Konzerte und Vorträge finden im kulturellen Zentrum statt.
Tipps
- Das MEMU Essing befindet sich im ehemaligen Stiftsgebäude und zeigt Dauerausstellungen zur Regionalgeschichte.
- Interessante Exponate umfassen das Steinzeitskelett „Mann von Neuessing“ und das Tagebuch eines Napoleonsoldaten.
- Das Museum informiert zudem über die Landschaftsveränderung durch den Bau des Main-Donau-Kanals.
Eigenschaften
Über Feuerwehrmuseum Essing
Das Feuerwehrmuseum Essing befindet sich in der Ortschaft Essing-Randeck im Landkreis Kelheim, Bayern. Es ist Teil der kulturellen Einrichtung MEMU – Essing, die im ehemaligen Pfarrhof untergebracht ist. Das Gebäude selbst hat eine wechselvolle Geschichte: Es wurde ursprünglich im Jahr 1367 als Stiftsgebäude errichtet und nach einem Brand im Jahr 1630 wieder aufgebaut. In den Jahren 2022 und 2023 erfolgte durch die Marktgemeinde Essing eine umfassende Sanierung des Gebäudes, das seither als Kulturzentrum genutzt wird.
Das Museum widmet sich der Darstellung der Feuerwehrgeschichte der Region und zeigt die Entwicklung der Feuerwehrtechnik sowie die Arbeit der Feuerwehrleute im Laufe der Jahrzehnte. Neben historischen Fahrzeugen, Ausrüstungsgegenständen und Dokumenten vermittelt die Dauerausstellung einen Einblick in die Herausforderungen und Einsätze der örtlichen Feuerwehren. Besonderes Augenmerk liegt auf der lokalen Geschichte und den Beiträgen der Feuerwehr zur Sicherheit und Gemeinschaft im Alltag.
Die Sammlung umfasst unter anderem Exponate aus verschiedenen Epochen, die sowohl die technische als auch die soziale Entwicklung der Feuerwehren widerspiegeln. Dazu gehören unter anderem historische Löschfahrzeuge, Handschutz-, Atemschutz- und Schlauchsysteme sowie Uniformen und Helmets unterschiedlicher Bauart. Die Ausstellungsstücke verdeutlichen den Wandel von der manuellen Brandbekämpfung bis hin zur modernen, technisierten Feuerwehr.
Das Feuerwehrmuseum ist in die Gesamtkonzeption des MEMU eingebunden, das neben technikgeschichtlichen auch kulturhistorische und archäologische Schwerpunkte abdeckt. Zu den weiteren Dauerausstellungen zählt unter anderem der Fund des „Mannes aus Neuessing“ aus der Steinzeit sowie das Tagebuch des Essinger Infanteristen Josef Deifl, der die Napoleonischen Kriege miterlebt hat. Auch die Auswirkungen des Baus des Main-Donau-Kanals auf die Landschaft im Altmühltal sind Thema im Museumskomplex.
Die Marktgemeinde Essing hat das ehemalige Stiftsgebäude mit Unterstützung des Städtebauförderungsprogrammes erworben und zu einer modernen Kultureinrichtung umgebaut. Das MEMU steht für „Mensch und Museum“ und dient als Plattform für Kunst, Kultur und Bildung. Neben dem Feuerwehrmuseum finden hier regelmäßig Ausstellungen, Konzerte und Vorträge statt. Die Einrichtung trägt zur kulturellen und historischen Aufarbeitung der Region bei und lädt zur Auseinandersetzung mit lokalen sowie überregionalen Themen ein.