Kirche/Kloster

St. Johannes der Täufer

Kirchstraße 23, 85777 Fahrenzhausen

Tipps

  • Kirche ist unter Denkmalschutz, Sanierungen in den 1980er Jahren haben Bausubstanz beeinträchtigt.
  • Innenraum verfügt über Flachdecke im Langhaus und Kreuzrippengewölbe im Chor.
  • Glasmalereien stammen aus dem Jahr 1891 und wurden von Franz Xaver Zettler geschaffen.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Kulturvolle Ausflüge in Fahrenzhausen: Sakralbau St. Johannes der Täufer

Die römisch-katholische Filialkirche St. Johannes der Täufer befindet sich im Gemeindeteil Fahrenzhausen der Gemeinde Fahrenzhausen im oberbayerischen Landkreis Freising. Die Kirche ist ein geschütztes Baudenkmal und steht unter der Denkmalnummer D-1-78-123-11. Sie gehört zum Dekanat Dachau des Erzbistums München und Freising und ist ein bedeutendes sakralhistorisches Zeugnis der Region. Der Kirchenbau geht auf das frühe 14. Jahrhundert zurück. Seitdem blieb die romanische Saalkirche im Wesentlichen unverändert, lediglich die Fenster wurden im Laufe der Zeit umgestaltet. 1834 wurde die Sakristei durch einen kleinen Anbau im Osten erweitert. Der Kirchenkörper gliedert sich in ein Langhaus, einen eingezogenen Chor im Osten sowie einen Chorflankenturm an der Nordwand, der leicht in das Langhaus hineinragt. In den 1980er Jahren erfolgte eine umfassende Sanierung, die jedoch teilweise schädliche Auswirkungen hatte – etwa durch den Einsatz von Zementverputz, der die Diffusionseigenschaften des Mauerwerks beeinträchtigte und zur Lockerung des Putzes führte. Auch wurden dabei alte Fassaden- und Wandmalereien entfernt. Der Innenraum des Langhauses wird von einer Flachdecke überspannt, während der Chor von einem Kreuzrippengewölbe bedeckt ist. Besonders sehenswert sind die Glasmalereien aus dem Jahr 1891, die vom Münchner Künstler Franz Xaver Zettler geschaffen wurden. Im Mittelpunkt des Hochaltars steht eine um 1660 geschnitzte Statue der Thronenden Madonna. Maria trägt eine Krone, hält das Jesuskind auf dem Schoß und in der Hand ein Zepter. Das Kind hält einen vergoldeten Apfel mit Kreuz. Im Altarauszug sind Gottvater und der Heilige Geist dargestellt. Unterhalb des Auszugs ist das Herz Mariens im Strahlenkranz mit einer Flamme als Symbol der Liebe zu sehen. Der Altar wird flankiert von Skulpturen des Johannes des Täufers und des Evangelisten Johannes. Zwei ehemalige Seitenaltäre im neuromanischen Stil wurden um den Zweiten Weltkrieg entfernt; an ihrer Stelle stehen heute eine Pietà aus etwa 1620 sowie eine Statue des heiligen Sebastian aus dem frühen 18. Jahrhundert. Im Chorflankenturm der Kirche befinden sich zwei Glocken. Die älteste stammt aus dem Jahr 1797 und wurde von Nicolaus Regnault in München gegossen. Sie wiegt 310 Kilogramm, ist 60 Zentimeter hoch und hat einen Durchmesser von 70 Zentimetern. Auf ihrem Mantel sind in 15 cm großen Bildern verschiedene Szenen dargestellt. Die Kirche St. Johannes der Täufer ist ein Ort der Ruhe und Besinnung, der sowohl architektonisch als auch kunsthistorisch viel zu bieten hat und Besucher mit Interesse an sakraler Baukunst und regionaler Geschichte einlädt, die besondere Atmosphäre vor Ort zu erfahren.

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Häufige Fragen zu St. Johannes der Täufer

Wann wurde die Kirche St. Johannes der Täufer in Hörenzhausen erstmals erwähnt?
Ein Gotteshaus in Hörenzhausen wurde erstmals 1315 urkundlich erwähnt. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Welche architektonischen Besonderheiten hat die Kirche St. Johannes der Täufer?
Die Kirche ist eine romanische Saalkirche mit Langhaus, eingezogenem Chor und Chorflankenturm. Der Chor ist mit einem Kreuzrippengewölbe überspannt. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Wer hat die Glasmalereien der Kirche gestaltet?
Die Glasmalereien der Kirche wurden 1891 von Franz Xaver Zettler gestaltet. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Zu welchem Erzbistum gehört die Kirche St. Johannes der Täufer?
Die Kirche gehört zum Dekanat Dachau des Erzbistums München und Freising. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia