Burg Falkenberg
Highlights
- Burg Falkenberg wurde erstmals 1154 urkundlich erwähnt und ist seit dem 11. Jahrhundert ein markantes Wahrzeichen der Region.
- Die Burg dient heute als kulturelles Zentrum mit Museum, Veranstaltungsräumen und historischem Hotel.
- 1648 wurde die Burg während des Dreißigjährigen Krieges von schwedischen Truppen erobert und teilweise zerstört.
Tipps
- Hunde sind im gesamten Burgareal nicht erlaubt.
- Gruppen ab 10 Personen können außerhalb der regulären Führungszeiten eine Führung buchen.
Eigenschaften
Über Burg Falkenberg
Die Burg Falkenberg liegt erhaben auf dem Burgberg über dem Markt Falkenberg im Oberpfälzer Landkreis Tirschenreuth in Bayern. Die wehrhafte Anlage wurde erstmals um das Jahr 1154 urkundlich erwähnt und zählt zu den bedeutenden Kulturdenkmälern der Region. Historisch eng mit der Entwicklung des Ortes verbunden, wechselte der Besitz der Burg mehrfach: Von den Grafen über die Landgrafen von Leuchtenberg gelangte sie schließlich an das Kloster Waldsassen, das sie bis zur Säkularisation 1803 innehatte. Im Verlauf des Dreißigjährigen Krieges wurde die Burg 1648 von schwedischen Truppen erobert und besetzt.
Heute steht die Burg Falkenberg als kulturelles Zentrum und Veranstaltungsort offen. Nach umfangreichen Sanierungs- und Umbauarbeiten wurde sie 2015 einer neuen Bestimmung zugeführt. Neben einem Museum mit Exponaten zur Regionalgeschichte beherbergt die Burg ein modernes Tagungs- und Veranstaltungszentrum sowie ein Hotel mit gastronomischen Einrichtungen. Im Burgensaal im zweiten Obergeschoss wird die Geschichte des Ortes und der Burg in einer ständigen Ausstellung präsentiert. Öffentliche Führungen finden regelmäßig an Sonn- und Feiertagen statt.
Die Burg Falkenberg gilt nicht nur als architektonisches, sondern auch als geologisches Zeugnis: Der Burgberg wird als Geotop ausgewiesen und ist Teil des landschaftlichen Reizes der Umgebung. Direkt am Fuße der Burg beginnt zudem das Naturschutzgebiet Waldnaabtal, das mit seinen markanten Granitformationen wie dem Kammerwagen oder dem Biberstein einen Reiz für Naturinteressierte darstellt. Veranstaltungen wie Konzerte, Lesungen oder Ausstellungen unterstreichen die Rolle der Burg als kultureller Anziehungspunkt im Oberpfälzer Land.
Im Zentrum des ehemaligen Burghofs befindet sich der Rittersaal, der für standesgemäßes Rahmenprogramm bei Hochzeiten oder anderen Feiern genutzt werden kann. Gastronomische Angebote runden das kulturelle Erlebnis ab und laden dazu ein, die Atmosphäre des historischen Ortes kulinarisch zu genießen. Die acht Doppelzimmer unter dem Dach bieten Übernachtungsmöglichkeiten direkt auf der Burg. Die Einrichtung der Räume orientiert sich an der historischen Substanz des Gebäudes.