Burg Falkenstein
Highlights
- Die Burg Falkenstein wurde zwischen 1120 und 1180 erbaut und befindet sich auf einem Felsrücken im Harz.
- Seit 1946 beherbergt sie ein Museum, das unter der Trägerschaft der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt steht.
- Die Anlage wurde nie erobert und zählt heute zu den bedeutenden mittelalterlichen Burgen im Naturpark Harz.
Tipps
- Die Burg Falkenstein ist eine hochmittelalterliche Höhenburg im Harz, die kostenlos besucht werden kann und über beeindruckende Ausblicke verfügt.
- Gut zu Fuß sein ist ratsam, da das Gelände steil und teilweise ungesichert ist.
- Parkplätze befinden sich in der Nähe entlang der Straße, der Weg zur Burg führt über einen Felsrücken südlich der Selke.
Eigenschaften
Über Burg Falkenstein
Die Burg Falkenstein liegt erhaben auf einem Felsrücken im Ort Falkenstein, im Donnersbergkreis von Rheinland-Pfalz. Die hochmittelalterliche Höhenburg bietet nicht nur einen Blick in die Vergangenheit, sondern auch eine eindrucksvolle Aussicht auf das umliegende Tal. Die Anlage wurde erstmals im 12. Jahrhundert errichtet und im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut. Heute präsentiert sich die Burg als eindrucksvolle Ruine, die dennoch den Charakter einer mittelalterlichen Festungsanlage bewahrt.
Die Geschichte der Burg reicht weit zurück und ist eng verknüpft mit der Sage um Egeno II. von Konradsburg, dessen Sohn Burchard die Burg nach einer Familienschande neu errichten ließ. Im Mittelpunkt der mittelalterlichen Nutzung stand das Geschlecht der Herren von Falkenstein, später die Grafen von der Asseburg, die maßgeblich zur baulichen Entwicklung beitrugen. Noch heute zeugt ein Wappenstein aus dem späten 15. Jahrhundert von der Blütezeit unter Graf Bernd VI. von der Asseburg-Falkenstein.
Die Burg war zeitlebens nie einer feindlichen Eroberung zum Opfer gefallen, was unter anderem an ihrer strategisch günstigen Lage lag. Im Laufe der Jahrhunderte diente sie unter anderem als Wohnsitz adeliger Familien, Schauplatz bedeutender rechtsgeschichtlicher Arbeiten und wurde im 20. Jahrhundert zeitweise als Museumsstandort genutzt. Heute ist der Geländezugang kostenlos und zu jeder Tages- und Nachtzeit möglich. Einige erhaltene Kellerräume sowie ein Gang unter architektonischen Bögen laden zur Erkundung ein.
Besucher berichten von einer eindrucksvollen Atmosphäre, gepaart mit einer der steilsten Hauptstraßen der Region, die den Weg zur Burg säumt. Auf einer kleinen Terrasse mit Bänken und Tischen eröffnet sich ein Panoramablick, der besonders bei klarem Wetter die Mühe der Anreise lohnt. Auch wenn der Aufenthalt auf eigene Gefahr erfolgt, wird der Besuch der Ruine als lohnenswert beschrieben. In der Nähe befinden sich Parkplätze, die den Zugang zur Burg erleichtern.