Fehmarnsundbrücke
Highlights
- Die Fehmarnsundbrücke verbindet die Insel Fehmarn mit Großenbrode auf dem Festland.
- Sie ist eine kombinierte Straßen- und Eisenbahnbrücke mit einer lichten Öffnung von 240 m Breite.
- Der Brückenbau begann 1960 und die Brücke wurde 1963 eröffnet.
Tipps
- Die Fehmarnsundbrücke bietet eindrucksvolle Ausblicke auf die Ostsee und ist ein markantes Bauwerk mit dem Spitznamen „Kleiderbügel“.
- Für Radfahrer ist die Brücke nur im Schieben erlaubt, der Weg ist aber auch so ein Erlebnis mit fantastischen Blicken auf den Sund.
- Eine besondere Perspektive auf die Brücke und den Fehmarnsund bietet eine Fahrt mit der MS Caroline von Burgstaken aus.
Eigenschaften
Über Fehmarnsundbrücke
Die Fehmarnsundbrücke ist ein beeindruckendes Bauwerk und verbindet die Insel Fehmarn mit dem Festland bei Großenbrode im Kreis Ostholstein, Schleswig-Holstein. Als einer der bekanntesten Brückenbauten der Region gilt sie nicht nur als Verkehrsmittel, sondern auch als landschaftlich schöner Ort, der Besucher aus nah und fern anzieht. Mit ihrer markanten Architektur und den weitläufigen Ausblicken auf die Ostsee bietet die Brücke ein eindrucksvolles Erlebnis für Naturliebhaber und Reisende gleichermaßen.
Das Bauwerk überspannt den etwa 1300 Meter breiten Fehmarnsund und besteht aus einer Kombination aus Straßen- und Eisenbahntrasse. Besonders auffällig ist der zentrale Netzwerkbogen, einer der ersten und größten seiner Art weltweit. Die schlanke Stahlkonstruktion mit ihren drei Hauptteilbauwerken – südlichem Nebentragwerk, Hauptöffnung und nördlichem Nebentragwerk – prägt das Stadtbild und trägt zur einzigartigen Silhouette der Brücke bei. Ihre auffällige Form hat ihr den Spitznamen „Kleiderbügel“ eingebracht. Die Fahrbahn ist 21 Meter breit und teilt sich auf in eine Bahnstrecke, die Bundesstraße 207 sowie einen kombinierten Rad- und Fußweg.
Die Brücke wurde nach langwierigen Planungen und mehreren Unterbrechungen durch den Zweiten Weltkrieg schließlich in den 1960er Jahren fertiggestellt. Sie verkürzte die Reisezeit auf der sogenannten Vogelfluglinie zwischen Hamburg und Kopenhagen erheblich und stellte eine wichtige Verbindung sowohl für den Personen- als auch für den Güterverkehr her. Die Eröffnung erfolgte zunächst provisorisch, später dann offiziell nach Abschluss der Bauarbeiten. Seitdem ist die Brücke ein fester Bestandteil der regionalen Infrastruktur und ein beliebtes Ausflugsziel.
Besucher schätzen die Brücke vor allem für ihre atemberaubenden Ausblicke auf die Ostsee und die umliegende Landschaft. Ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder vom Wasser aus – jeder Blickwinkel bietet etwas Besonderes. Radfahrer können die Brücke nutzen, allerdings ist das Fahrrad schieben vorgeschrieben, was in der Praxis jedoch oft nicht eingehalten wird. Für einen ungewöhnlichen Blick empfehlen sich auch Bootsausflüge, etwa mit der MS Caroline von Burgstaken aus, die eine andere Perspektive auf das eindrucksvolle Bauwerk ermöglichen.
Die Fehmarnsundbrücke ist somit nicht nur ein funktionales Verkehrsmittel, sondern auch ein architektonisches Wahrzeichen und ein idealer Ausflugsort für alle, die die Natur und moderne Baukunst gleichermaßen schätzen. Mit ihrem beeindruckenden Design und der landschaftlichen Lage ist sie ein Highlight im Kreis Ostholstein und ein lohnenswertes Ziel für Naturliebhaber und Kulturinteressierte.