U-Boot U11
Highlights
- Das U-Boot U 11 ist ein Museumsschiff der Klasse 205 im Hafen von Burgstaaken auf Fehmarn.
- Es wurde 1968 in Dienst gestellt und legte über 177.000 Seemeilen zurück, darunter 15.530 getaucht.
- Nach einem Umbau zum Zieldarstellungsboot dient es seit 2005 als interaktives Ausstellungsstück.
Tipps
- Bei der Besichtigung des U-Boots U11 in Burgstaaken sollte man sich auf enge Räume einstellen, da der Aufenthalt im Inneren des Bootes aufgrund der originalen Bauweise beengt ist.
- Es ist ratsam, außerhalb der Stoßzeiten zu besuchen, um Wartezeiten und übermäßigen Andrang im Inneren des U-Boots zu vermeiden.
- Ein Besuch lohnt sich besonders für Technikinteressierte, da neben dem U-Boot selbst auch der benachbarte Museumsbereich informative Einblicke in die U-Boot-Geschichte bietet.
Eigenschaften
Über U-Boot U11
Das U-Boot U11 in Burgstaaken auf der Insel Fehmarn ist ein ehemaliges Bundeswehr-U-Boot der Klasse 205 und zählt heute zu den besonderen Kultur- und Denkmalpunkten der Region. Seit 2005 dient es als Museumsschiff im Hafen von Burgstaaken und lädt Besucher aus aller Welt ein, die faszinierende Welt unter Wasser hautnah zu erleben. Die Ausstellung vermittelt nicht nur Einblicke in die Technik und Geschichte des Bootes, sondern auch in die deutsche U-Boot-Tradition der Nachkriegszeit.
Das U-Boot wurde in den 1960er Jahren bei den Howaldtswerken in Kiel gebaut und gehörte zu den zwölf Booten der Klasse 205. Es war über Jahrzehnte im aktiven Dienst und legte dabei Hunderttausende Seemeilen zurück. Besonders bemerkenswert ist der Umbau des U-Bootes in den 1980ern zu einem Unterwasserzieldarstellungsboot, bei dem es mit einer zusätzlichen äußeren Hülle versehen wurde, um Beschädigungen bei simulierten Treffern abzuwehren. Ein Unikat unter den deutschen U-Booten – nicht zuletzt auch dank seiner speziellen Stahlverarbeitung, die später als Standard für alle nachfolgenden U-Boot-Klassen übernommen wurde.
Im Museum können Besucher das U-Boot von innen erkunden und erleben, wie es sich anfühlte, Teil der Besatzung zu sein. Höhepunkte sind unter anderem der Blick durch das echte Periskop, das Probeliegen in den engen Mannschaftskojen sowie der Einblick in den Maschinenraum und die original Torpedorohre. Neben dem U-Boot selbst gehört zum Erlebnis auch ein benachbarter Ausstellungspavillon, der mit informativen Exponaten die Geschichte der deutschen U-Bootflotte nach dem Zweiten Weltkrieg erläutert. Die Besichtigung ist ganzjährig möglich, wobei die Öffnungszeiten je nach Saison variieren.
Das Museum ist besonders für Familien mit Kindern geeignet, bietet aber auch Technikbegeisterten und Geschichtsinteressierten ein lohnendes Erlebnis. Einige Besucher bemängeln gelegentlich die Enge bei gleichzeitigen Gruppen im Inneren des U-Bootes oder den Eintrittspreis, doch die Mehrheit bewertet das Museum als informativ und eindrucksvoll. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von über 4 von 5 Sternen bei hunderten Bewertungen zählt das U-Boot U11 zu den empfehlenswerten Ausflugszielen im Kreis Ostholstein.
Ein besonderes Andenken an die Patenschaft mit der Großen Kreisstadt Öhringen ist der Propeller des U-Bootes, der am Kreisverkehr am Eingang des Öhringer Limesparks aufgestellt wurde. Das U-Boot Museum Fehmarn ist somit nicht nur ein kulturhistorischer Ankerpunkt auf der Insel, sondern auch ein würdiges Mahnmal für die maritime Tradition Deutschlands im Ostseeraum.