Heimatmuseum Wustrau
Highlights
- Das Brandenburg-Preußen Museum in Wustrau zeigt seit 29. März 2026 die neue Hauptausstellung „Kopfgeburt | Preußen“.
- Am ersten Sonntag im Monat ist der Eintritt ins Museum frei.
- Elvira Tasbach erhielt 2026 den Max-Herrmann-Preis für ihre Verdienste um das Bibliothekswesen.
Tipps
- Das Museum ist sonntags im April bis Oktober von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
- Im Eingangsbereich kann man sich über aktuelle Ausstellungen informieren.
- Kostenlose Eintrittstage finden am ersten Sonntag jedes Monats statt.
Eigenschaften
Über Heimatmuseum Wustrau
Das Heimatmuseum Wustrau, gelegen in der Stadt Fehrbellin im Landkreis Ostprignitz-Ruppin in Brandenburg, ist ein privates Museum, das sich mit der reichhaltigen Geschichte Brandenburgs und Preußens beschäftigt. Seit seiner Eröffnung im Jahr 2000 bietet es auf einer Ausstellungsfläche von etwa 500 Quadratmetern einen umfassenden Einblick in die historische Entwicklung der Region – von der Christianisierung im Mittelalter bis hin zur Zeit des Freistaats Preußen in der Weimarer Republik. Die Schwerpunkte der Sammlung liegen auf der brandenburgisch-preußischen Identität und deren kulturellen sowie politischen Facetten.
Das Museum wurde vom Berliner Privatbankier Ehrhardt Bödecker gegründet und später von dessen Sohn, Dr. Andreas Bödecker, weitergeführt und in Form der Ehrhardt-Bödecker-Stiftung institutionalisiert. Die Dauerausstellung wurde kontinuierlich überarbeitet und erweitert, um den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen gerecht zu werden. Dabei steht stets der Anspruch im Vordergrund, eine vielschichtige und reflektierte Sicht auf die Geschichte zu vermitteln. Neben der Hauptausstellung werden regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen zu Themen wie der muslimischen Präsenz in Preußen, den Beziehungen zu Polen oder gesellschaftlichen Aspekten der Reformation gezeigt.
Besucher des Heimatmuseums Wustrau können nicht nur historische Artefakte und Exponate bewundern, sondern auch an diversen Veranstaltungen teilnehmen, darunter Vorträge, Führungen und museumspädagogische Angebote für Schulklassen. Mit jährlich rund 2.000 Schülerinnen und Schülern, die an den Bildungsangeboten teilnehmen, hat sich das Museum zu einem wichtigen kulturellen Anlaufpunkt entwickelt. Hinzu kommen digitale Formate wie Podcasts und Videos, die den Zugang zur regionalen Geschichte auch über die physischen Räumlichkeiten hinaus ermöglichen.
Das Museum genießt mit seinem klaren inhaltlichen Fokus und der hohen Qualität der Präsentation eine hohe Wertschätzung bei seinen Gästen, wie auch das durchschnittliche Google-Rating von 4,6 von 5 Sternen bei über 200 Bewertungen zeigt. Es wird regelmäßig positiv auf die informative und liebevoll gestaltete Ausstellung, das engagierte Personal sowie die ansprechende Verknüpfung von Regionalgeschichte und überregionaler Bedeutung hingewiesen. Auch der nahegelegene Parkplatz sorgt für eine unkomplizierte Anreise.
Das Heimatmuseum Wustrau ist somit nicht nur ein Ort der Erinnerung, sondern auch ein Raum für Diskussion und Lernen. Es lädt sowohl Einheimische als auch Touristinnen und Touristen dazu ein, die Vielschichtigkeit der brandenburgisch-preußischen Geschichte hautnah zu erfahren und sich mit der Identität der Region auseinanderzusetzen. In unmittelbarer Nähe finden sich zudem weitere kulturelle Sehenswürdigkeiten, die den historischen Reiz der Region unterstreichen.