Denkmal/Gedenkstätte

Ulrike Strauch-Göbel

Wielandstraße 34, 28357 Bremen

Highlights

  • Ulrike Strauch-Göbel zeigt 2026 Einzelausstellung ‚Bremen talking to animals‘ in der Villa Sponte.
  • Ihre Werke waren 2025 in der Galerie auf Zeit (Föhr) und 2021 in der Galerie Werth (Usedom) zu sehen.
  • Seit 2009 präsentiert sie wechselnde Ausstellungen in der Schmuckgalerie Falz, Bremen, u. a. mit Goldschmuck.

Tipps

  • Die aktuelle Jahresausstellung umfasst 25 Werke und findet in Bremen statt, wobei der Fokus auf zeitgenössischer Malerei liegt.
  • Einzelausstellungen wie ‚talking to animals‘ (2026, Villa Sponte) oder ‚Zum Meer‘ (2020, Kunsthaus Kappeln) zeigen thematische Schwerpunkte in verschiedenen Galerien.
  • Barrierefreie Räumlichkeiten ermöglichen einen ungehinderten Zugang zu den Ausstellungen in Bremen, inklusive rollstuhlgerechter Wege.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Ulrike Strauch-Göbel Bremen Kulturdenkmal

Die Künstlerin Ulrike Strauch-Göbel ist eine bedeutende Vertreterin der zeitgenössischen bildenden Kunst in Bremen und prägt mit ihrem Werk die lokale Kunstszene seit Jahrzehnten. Ihre künstlerische Arbeit, die vor allem durch expressive Gemälde und grafische Arbeiten gekennzeichnet ist, verbindet abstrakte Formen mit emotionaler Tiefe und gesellschaftskritischen Anklängen. Strauch-Göbel schafft dabei eine einzigartige Verbindung zwischen persönlicher Erfahrung und kollektiven Themen, die oft Alltagsphänomene, Naturbeobachtungen oder menschliche Beziehungen reflektieren.

Ein zentrales Merkmal ihres Schaffens ist die Auseinandersetzung mit dem weiblichen Blick und der Darstellung von Frauenbildern. In Ausstellungen wie der „der Frau“ im Zentrum für Genderforschung (ZGF) Bremen oder der Beteiligung am Bremer Frauen-Museum thematisiert sie Geschlechterrollen und Identität auf subtile, aber wirkungsvolle Weise. Ihre Werke sind dabei nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern laden auch zum Nachdenken über gesellschaftliche Strukturen ein. Besonders ihre Serie „talking to animals“ zeigt, wie sie Tiermetaphern nutzt, um menschliche Zustände zu veranschaulichen – ein wiederkehrendes Motiv in ihrem Œuvre.

Strauch-Göbel ist eine gefragte Ausstellungsbeteiligung in renommierten Galerien und Institutionen der Region. Neben Einzelpräsentationen wie der „Galerie auf Zeit“ auf Föhr oder der Galerie Werth in Usedom zeigt sie regelmäßig in Bremer Galerien wie der Galerie Wendt oder der KIK-Galerie Enzensberg in Füssen. Ihre Beteiligung an Gruppenausstellungen, etwa im Kunstverein Nordenham oder im Torhaus-Galerie Braunschweig, unterstreicht ihren überregionalen Ruf. Auch öffentliche Räume wie das Sozialpädiatrische Institut oder das St. Joseph-Stift Bremen beherbergen ihre Arbeiten, was ihre Vielseitigkeit als Künstlerin zwischen Galerie- und Auftragskunst zeigt.

Ein besonderer Fokus liegt auf ihrer Auseinandersetzung mit Natur und Umwelt. Werke wie die Ausstellung „Überwiegend heiter“ in der KIK-Galerie oder „Zum Meer“ im Kunsthaus Kappeln spiegeln ihre Faszination für maritime und landschaftliche Motive wider. Dabei verbindet sie oft handwerkliche Präzision mit spontaner Gestaltungsfreude, was ihre Gemälde zu einzigartigen Leuchtpunkten in der norddeutschen Kunstlandschaft macht. Strauch-Göbels Werk ist damit nicht nur ein Spiegel ihrer persönlichen Entwicklung, sondern auch ein Beitrag zur lebendigen Kunstszene Bremens und seiner Umgebung.

Wer sich für zeitgenössische Kunst mit gesellschaftlichem Anspruch interessiert, findet in den Werken von Ulrike Strauch-Göbel eine inspirierende Verbindung aus Form, Farbe und Aussagekraft. Ihre regelmäßigen Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen zeigen, dass sie als Künstlerin weiterhin aktiv die Dialoge der regionalen und überregionalen Kunstwelt prägt – stets mit einem eigenen, unverwechselbaren Stil.

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