Kunstmuseum

Triennale Kleinplastik Fellbach

Untertürkheimer Str. 33, 70736 Fellbach

Highlights

  • Die Triennale Kleinplastik Fellbach zeigt seit 2001 alle drei Jahre aktuelle Kunst mit Fokus auf ästhetische und soziologische Fragen.
  • Mit 2500 m² Ausstellungsfläche in der Alten Kelter präsentiert die Veranstaltung eine der größten Kunstausstellungen Süddeutschlands.
  • Besucher*innen wählen jährlich per Stimmkarte das Publikumspreis-Werk unter den ausgestellten Kleinplastiken aus.

Tipps

  • Der barrierefreie Zugang zum Gelände ermöglicht einen ungehinderten Besuch für alle Interessierten.
  • Die große Ausstellungsfläche von etwa 2500 Quadratmetern bietet ausreichend Raum für eine umfassende Auseinandersetzung mit den ausgestellten Werken.
  • Die Kombination aus Industriearchitektur und handwerklichem Fachwerk prägt das ästhetische Erlebnis des Gebäudes und unterstreicht dessen historische Bedeutung.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Kunstausflug Triennale Kleinplastik Fellbach

Die Triennale Kleinplastik Fellbach ist ein bedeutendes Kunstmuseum in der baden-württembergischen Stadt Fellbach und gilt als eine der wichtigsten Plattformen für zeitgenössische Skulptur in Süddeutschland. Gegründet im Zeichen einer sich globalisierenden Kunstszene, hat sich die Veranstaltung seit ihrer ersten Auflage zu einem Forum entwickelt, das ästhetische, kunsthistorische und gesellschaftliche Fragestellungen konsequent in den Mittelpunkt stellt. Mit einer konzeptionellen Öffnung seit Beginn des 21. Jahrhunderts setzt die Triennale auf aktuelle Diskurse und positioniert sich dabei bewusst risikofreudig – ein Merkmal, das ihr den Ruf einer innovativen und mutigen Ausstellungsebene eingebracht hat.

Die Architektur vereint die schlichte Funktionalität einer ehemaligen Industriehalle mit der handwerklichen Eleganz eines Holzfachwerks, was dem Raum eine einzigartige Atmosphäre verleiht. Diese räumliche Besonderheit ermöglicht es, Werke der Kleinplastik in einem kontextfreien, aber dennoch prägnanten Umfeld zu präsentieren, das die Aufmerksamkeit auf die künstlerischen Aussagen lenkt.

Die Triennale versteht sich als Bestandsaufnahme und Impulsgeber zugleich: Während die erste Ausgabe eine retrospektive Bilanz der deutschen Kleinplastik zog, folgen spätere Ausgaben einem dynamischen Konzept, das internationale und lokale Positionen gleichermaßen berücksichtigt. Die Auswahl der Werke erfolgt unter der Leitung hochqualifizierter Kurator*innen, die sich für ihre klare Positionierung im Kunstdiskurs auszeichnen. Ein besonderes Highlight ist die jährliche Wahl des Publikums: Über Abstimmungen mit Stimmkarten entscheidet die Besucherschaft über die Vergabe eines Preisgelds, das die demokratische Teilhabe am kulturellen Geschehen unterstreicht.

Als rollstuhlgerechtes Kulturzentrum steht die Triennale auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität offen und trägt damit zur Barrierefreiheit im Kunstbetrieb bei. Die Veranstaltung richtet sich nicht nur an Sammler*innen und Kunstinteressierte, sondern an alle, die sich für die Vielfalt zeitgenössischer Skulptur begeistern können – von experimentellen Materialien bis zu gesellschaftskritischen Statements. Durch ihre konsequente Ausrichtung auf den aktuellen Kunstdiskurs bleibt die Triennale ein unverzichtbarer Termin im süddeutschen Kunstkalender.

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