Katholische Kirche Mariae Namen
Highlights
- Katholische Kirche Mariae Namen in Felsberg (Gensungen) ist seit 1946 Heimatvertriebenen und Flüchtlingen gewidmet.
- Seit 2006 sammelt die Gemeinde jährlich 400 Euro für Kinder in Armut – eine Tradition seit über 40 Jahren.
- Rollstuhlgerechter Zugang und Parkplatz sowie barrierefreies WC ermöglichen inklusive Teilnahme am Gemeindeleben.
Tipps
- Der barrierefreie Zugang ermöglicht Besuchern mit eingeschränkter Mobilität einen ungehinderten Eintritt in die Kirche.
- Ein rollstuhlgerechter Parkplatz steht in unmittelbarer Nähe der Kirche zur Verfügung, um die Anreise zu erleichtern.
- Behindertgerechte Toiletten sind in der Kirche oder im angrenzenden Pfarrhaus nutzbar, um den Aufenthalt komfortabel zu gestalten.
Eigenschaften
Katholische Kirche Mariae Namen Felsberg – Sakraler Ausflug
Die Katholische Kirche Mariae Namen in Felsberg ist ein bedeutendes sakrales Zentrum im Herzen des Landkreises Hersfeld-Rotenburg und ein fester Bestandteil der lokalen Geschichte. Die Gemeinde entstand 1946 als Reaktion auf den Zuzug vieler katholischer Heimatvertriebener und Flüchtlinge, die nach dem Zweiten Weltkrieg in der Region Fuß fassten. Seitdem prägt die Kirche mit ihrem spirituellen und sozialen Engagement die Identität der Region – insbesondere durch Initiativen wie das Aktion Dreikönigssingen, das bereits seit den 1940er-Jahren Tradition hat. Bis heute sammelt die Pfarrgemeinde regelmäßig Spenden für Kinder in Not, eine Praxis, die seit über 40 Jahren gepflegt wird und heute jährlich rund 400 Euro für bedürftige Familien mobilisiert.
Architektonisch und seelsorgerisch ist die Kirche eng mit der Entwicklung der umliegenden Dörfer verbunden. Ursprünglich gehörte die Seelsorgestelle Gensungen – zu der auch Felsberg zählt – zum Dekanat Bad Hersfeld, bevor sie später in andere pastorale Strukturen eingegliedert wurde. 1948 wurde die Seelsorgestelle Mosheim mit Orten wie Hesserode, Helmshausen oder Ostheim gegründet, die zeitweise eigenständig agierten, bevor sie Teil des Pastoralverbunds wurden.
Besonders hervorgehoben wird die Barrierefreiheit der Kirche: Der Zugang ist rollstuhlgerecht gestaltet, ebenso wie der angrenzende Parkplatz, und es stehen behindertengerechte Toiletten zur Verfügung. Diese Ausstattung unterstreicht das Engagement der Pfarrgemeinde, alle Gläubigen willkommen zu heißen – unabhängig von körperlichen Einschränkungen. Die Gottesdienste folgen einem klaren Rhythmus, mit Vorabendmessen und Sonntagsfeiern, die im Pastoralverbund St. koordiniert werden. Der Pfarrbrief und das Jahresprogramm informieren regelmäßig über aktuelle Veranstaltungen, Seelsorgeangebote und die Arbeit des Pfarrgemeinderats unter der Leitung von Pfarrer Gerhard Braun.
Die Kirche Mariae Namen ist nicht nur ein Ort der Andacht, sondern auch ein Symbol für die Vernetzung und Solidarität in der Region. Seit ihrer Gründung trägt sie die Spuren der Flüchtlingsgeschichte und der anschließenden Integration, während sie gleichzeitig als Ankerpunkt für kulturelle und soziale Projekte dient. Ob durch die Tradition des Dreikönigssingens, die Unterstützung lokaler Unternehmen in Notlagen oder die offene Seelsorge – die Gemeinde bleibt ein lebendiger Teil des gesellschaftlichen Lebens in Felsberg und Umgebung. Für Besucher und Gläubige bietet sie somit nicht nur spirituelle Orientierung, sondern auch ein Stück lebendige Regionalgeschichte.