Museum

Zeidel-Museum Feucht

Pfinzingstraße 6, 90537 Feucht

Highlights

  • Das Zeidel-Museum Feucht zeigt die Geschichte der Imkerei vom Mittelalter bis heute.
  • Interaktive Bildschirme und ein digitaler Hotspot ergänzen den Museumsbesuch.
  • Zwei Lehrbienenstände verdeutlichen traditionelle und moderne Bienenhaltung.

Tipps

  • Das Museum ist in den Sommerferien geschlossen, Führungen nur nach Vereinbarung.
  • Interaktive Bildschirme und ein digitaler Hotspot ermöglichen multimediale Erkundung der Ausstellung.
  • Lehrbienenstände mit historischen und modernen Beuten ergänzen den Museumsbesuch anschaulich.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Familie Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Zeidel-Museum Feucht

Das Zeidel-Museum Feucht liegt im bayerischen Landkreis Nürnberger Land und zählt zu den bedeutenden Kulturorte der Region. Es widmet sich der Geschichte der Zeidlerei, einem mittelalterlichen Handwerk, das sich mit dem Sammeln von Honig und Bienenwachs wilder Bienenvölker beschäftigte. Das Museum befindet sich im sogenannten Hutzler-Haus, einem historischen Gebäude, das ursprünglich zum nahegelegenen Pfinzingschloss gehörte. Die Räumlichkeiten erstrecken sich über drei Stockwerke und bieten Einblicke in die Entwicklung der Imkerei vom Mittelalter bis in die Neuzeit.

Die Sammlung umfasst eine umfangreiche Anzahl an Exponaten, darunter urtümliche Klotzbeuten, moderne Imkergeräte sowie interaktive Bildschirme, die den Besuch mit digitalen Inhalten bereichern. Ein besonderes Highlight sind die zwei Lehrbienenstände auf dem Gelände, an denen Besucherinnen und Besucher das Leben der Bienen in unterschiedlichen Beutentypen beobachten können. Neben der historischen Darstellung wird auch die ökologische Bedeutung der Bienenhaltung vermittelt. Das Museum versteht sich nicht nur als Ausstellungsraum, sondern auch als Bildungsstätte mit Imkerkursen, Vorträgen und wechselnden Kunstausstellungen lokaler Künstler.

Seit seiner Gründung durch den Zeidelwesen-Erhaltungsverein im Jahr 1976 hat sich das Museum zu einer der größten Sammlungen im Bereich der Zeidelgeschichte in Deutschland entwickelt. Neben den musealen Angeboten gibt es einen eigenen Museums-Shop, in dem Produkte rund um das Imkerhandwerk erhältlich sind. Ein digitaler Hotspot ermöglicht es Interessierten, per Smartphone oder Tablet weitere Inhalte vor Ort abzurufen. Auch der sogenannte Zeidelpfad führt vom Museum zum Lehrbienenstand und verbindet analoge und digitale Stationen miteinander.

Besucher loben die hohe Sachkunde und das Engagement der Mitarbeiter, die mit großem Enthusiasmus Wissen über die Biene und ihre Bedeutung für die Kulturgeschichte weitergeben. Neben den musealen Inhalten wird auch die Verbindung zur Region thematisiert: Feucht war über Jahrhunderte hinweg Zentrum des Zeidelwesens und Sitz des Zeidelgerichts. Diese historische Rolle spiegelt sich in der Ausstattung und den Angeboten des Museums wider. Auch kulinarische Highlights wie das Gasthaus zur Linde in unmittelbarer Nähe tragen zur positiven Besucherwahrnehmung bei.

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