Parks & Gärten

Garten Nr. 111

Aschheimer Weg 19, 85774 Unterföhring

Highlights

  • Garten Nr. 111 in Unterföhring war eine offene Anlage ohne Zäune, die als Vorbild für den Gemeinderat diente.
  • Der Garten entwickelte sich mit vielen Fundamenten, während öffentliche Flächen nach unterschiedlichen Vorstellungen angelegt wurden.
  • Im Biergarten unter Pavillons gab es traditionell Essen, Getränke und Erholung während Spielpausen und Festen.

Tipps

  • Der große Parkplatz wird als Hauptparkfläche genutzt, während der kleine Parkplatz aktuell für Bauarbeiten gesperrt bleibt und nicht zur Verfügung steht.
  • Ein Biergarten mit Pavillons und Sitzgelegenheiten bietet in den Pausen Erholungsmöglichkeiten sowie die Möglichkeit, regionale Speisen und Getränke zu genießen.

Eigenschaften

Outdoor Familie Entspannt Ganzjährig

Naturpark-Ausflug Garten Nr. 111 Unterföhring

Der Garten Nr. 111 in Unterföhring ist eine offene, naturnahe Kleingartenanlage, die als Vorbild für die lokale Gartenkultur gilt. Ursprünglich als unverbaute Fläche ohne Zäune angelegt, entwickelte sich hier eine harmonische Mischung aus Nutzgärten, Freiflächen und Gemeinschaftsbereichen. Die Gestaltung orientiert sich an einer natürlichen Struktur, die sowohl Erholung als auch praktische Nutzung ermöglicht – ein Beispiel für gelungene Vereinbarkeit von Privat- und Gemeinschaftsräumen.

Ein besonderes Merkmal des Gartens ist sein Biergarten unter Pavillons, der seit langem ein beliebter Treffpunkt für Vereinsmitglieder und Besucher ist. Hier finden traditionelle Feste wie das „Wiesnanstich“-Turnier statt, bei denen sich Spieler und Gäste in den Pausen mit regionalen Spezialitäten wie Bratwürsten, Steaks, selbstgebackenem Kuchen oder frisch gezaptem Bier stärken können. Die schattigen Pavillons bieten eine willkommene Erfrischung, besonders an warmen Tagen, und schaffen eine lockere Atmosphäre für Austausch und Gemeinschaft.

Die Anlage ist nicht nur ein Ort der Entspannung, sondern auch ein Beispiel für nachhaltige Gartenpraxis. Seitens des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft wird hier die Förderung bienenfreundlicher Pflanzen unterstützt, die auf Balkonen, Terrassen oder in den Beeten angebaut werden. Zudem wurde die Anlage durch den Bau eines neuen Bauhofs in der Nähe erweitert, was die Infrastruktur für die Mitglieder verbessert hat. Trotz baulicher Veränderungen bleibt der Garten ein Rückzugsort mit viel Grün und Freiflächen, darunter eine große Wiese und ein ehemaliger Bienenstockplatz.

Für die Besucher und Mitglieder steht ein großer Parkplatz zur Verfügung, der zentral gelegen ist und den Zugang zu allen Bereichen erleichtert. Die Anlage ist bewusst ohne hohe Zäune gestaltet, um eine offene Atmosphäre zu bewahren – allerdings ist der große Parkplatzzugang seit einigen Jahren wieder abgeschlossen, um die Ruhe und Ordnung zu wahren. Die Wegeführung und das Begleitgrün wurden im Laufe der Jahre gemeinsam mit dem Gemeinderat und den Vereinsmitgliedern angepasst, wobei unterschiedliche Vorstellungen zu Kompromissen führten.

Der Garten Nr. 111 ist damit mehr als nur eine Kleingartenanlage: Er ist ein lebendiger Ort des Austauschs, der Naturverbundenheit und des Gemeinschaftsgefühls. Ob beim Gärtnern, beim Festmachen oder einfach beim Verweilen in der Natur – hier findet jeder Raum für Entschleunigung und Begegnung. Die Anlage zeigt, wie durch kollektives Engagement ein Stück grüne Oase mitten im Münchner Umland entstehen kann.

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