Denkmal/Gedenkstätte

Kandelaber

99894 Finsterbergen

Highlights

  • Der Hainfelsen in Finsterbergen ist ein 290 Mio. Jahre alter Geologie-Geheimtipp mit fantastischem Ausblick.
  • Die ehemalige Leina-Schneise durch den Felsen ist heute beliebtes Wanderziel und Teil des BROMACKER-Projekts.
  • Auf dem Rundweg rund um den Felsen befindet sich eine urige Bank – ideal für ein Erinnerungsfoto.

Tipps

  • Zum Hainfelsen gelangt man über den Finsterberger Rundwanderweg (TK 4), der direkt zur rustikalen Blockhütte auf dem Felsen führt.
  • Vom Hainfelsen aus bietet sich ein fantastischer Blick über das Tal – ideal für Sonnenauf- oder -untergänge.
  • Hinter der Blockhütte geht es bergab auf einen schmalen Pfad, der an der Felswand entlangführt und lohnenswerte Einblicke bietet.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Kandelaber

Der Kandelaber in Finsterbergen ist eine der markantesten Felsformationen im Landkreis Gotha und zählt zu den geologischen Highlights des Thüringer Waldes. Diese massive Felsklippe ist Teil des Flächennaturdenkmals Hainfelsen und besteht aus dem rund 290 Millionen Jahre alten Finsterberger Konglomerat. Einst schnitt der Fluss Leina durch das Gestein und formte die beeindruckende Schneise, die heute Wanderer aus nah und fern anzieht. Die urwüchsige Landschaft und die fantastische Aussicht machen den Kandelaber zu einem der beliebtesten Ausflugsziele in der Region.

Über den gut ausgebauten Finsterberger Rundwanderweg (TK 4) gelangt man bequem zur rustikalen Blockhütte direkt auf dem Felsen. Diese bietet nicht nur Schutz, sondern ist zudem ein idealer Platz, um den Sonnenauf- oder -untergang zu genießen. Von hier aus eröffnet sich ein Panoramablick über das Tal, der bei klarem Wetter weite Teile der Umgebung sichtbar macht. Die Wanderung rund um den Felsen lohnt sich besonders, denn sie führt auf schmalen Pfaden an der Felswand entlang und bietet immer wieder neue Perspektiven auf die imposante Natur.

Ein besonderes Highlight ist der Naturpfad am Fuße des Felsens, der links von der Blockhütte beginnt. Er führt entlang der wildromantischen Felswand und lädt zum Verweilen ein. Auf halber Strecke wartet eine urige Bank, die zum Innehalten und Fotografieren einlädt. Besucher werden gebeten, sich ruhig zu verhalten, da hier unter anderem der Uhu brütet. Klettern ist am gesamten Felsbereich das ganze Jahr über verboten, um die Tierwelt und die empfindliche Felsflora zu schützen. Der Weg erfordert Trittsicherheit, ist jedoch auch für Familien mit älteren Kindern geeignet.

Der Kandelaber ist nicht nur ein lohnendes Wanderziel, sondern auch ein wichtiger geowissenschaftlicher Standort. Im Rahmen des BROMACKER-Projekts fanden hier Forschungsbohrungen statt, die Aufschluss über die geologische Geschichte der Region geben. Die Kombination aus Naturschutz, Geologie und Erholung macht den Kandelaber zu einem unverzichtbaren Bestandteil eines Besuchs in Finsterbergen. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,7 von 5 Sternen ist er bei Besuchern gleichermaßen wegen der Aussicht, der Wanderwege und der besonderen Atmosphäre am Felsen geschätzt.

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