Denkmal/Gedenkstätte

Kunstwerk Tier(-garten) von Christian Rösner

Bayreuther Str., 90425 Nürnberg

Highlights

  • Christian Rösner schuf 2009 die Holzplastik ‚Steller und Seekuh‘ für Nürnbergs Geburtsort des Forschers Georg Wilhelm Steller.
  • Sein Atelier wurde 2000 im Bayerischen Fernsehen (Serie ‚Atelierbesuche‘) dokumentiert – ausgestrahlt am 6. [Datum fehlt].
  • Rösner beteiligte sich 2004 an der Doppelausstellung ‚Himmel und Hölle‘ in Schwabachs Galerie Bürgerhaus.

Tipps

  • Die barrierefreien Wege ermöglichen einen ungehinderten Zugang zu den Ausstellungsbereichen und den Außenanlagen.
  • Die Kombination aus Skulpturen und Installationen bietet Einblicke in die künstlerische Auseinandersetzung mit Tierformen und Materialien wie Holz.
  • Ein Besuch der Dauerausstellung zeigt die Entwicklung der Werkstattpraxis und die experimentellen Ansätze des Künstlers seit den 2000er-Jahren.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Kunstwerk Tiergarten Nürnberg – Christian Rösner

Das Kunstwerk „Tier(-garten)“ von Christian Rösner zählt zu den einzigartigen Kunstinstallationen in Nürnberg und verbindet auf besondere Weise Natur, Tierwelt und künstlerische Gestaltung. Der freischaffende Künstler schuf mit dieser Arbeit eine lebendige Skulpturenlandschaft, die sich als spielerische Hommage an die Tierwelt entfaltet. Die Holzplastiken, aus denen sich das Werk zusammensetzt, wirken wie eine Miniaturversion eines exotischen Zoos – doch statt in einem Käfig zu stehen, sind sie direkt in die Stadtlandschaft integriert. Besonders beeindruckend ist die Vielfalt der dargestellten Tiere, von Elefanten über Giraffen bis hin zu exotischen Vögeln, die mit handwerklicher Präzision und expressiver Formensprache gestaltet wurden.

Rösners Werk ist nicht nur ein ästhetisches Highlight, sondern auch ein Stück lokaler Kunstgeschichte. Schon im Jahr 2000 wurde sein Atelier im Rahmen der Fernsehserie Atelierbesuche des Bayerischen Fernsehens porträtiert, was seine Bedeutung für die regionale Kunstszene unterstreicht. Besonders eng verknüpft ist das Werk mit Nürnbergs wissenschaftlicher Tradition: Seit 2009 steht eine seiner Holzplastiken, die Steller und Seekuh, auf einem Platz in der Geburtsstadt des Naturforschers Georg Wilhelm Steller – ein direkter Bezug zur Stadtgeschichte und ihrer Verbindung zu Entdeckungsreisen und Tierkunde.

Das Kunstwerk „Tier(-garten)“ lädt Besucher:innen ein, die Stadt aus einem neuen Blickwinkel zu erleben. Die Skulpturen wirken wie eine Einladung zum Verweilen, zum Staunen und zum Nachdenken über die Beziehung zwischen Mensch und Tier. Die Materialität der Holzplastiken – oft mit natürlichen Farbtönen und rauen Oberflächen – verleiht dem Werk eine besondere Wärme und Authentizität. Gleichzeitig regt die Installation zum Dialog an: Sie stellt Fragen nach dem Schutz der Tierwelt und der Rolle der Kunst als Vermittlerin zwischen Natur und urbanem Raum.

Wer sich für zeitgenössische Skulptur, handwerkliche Kunst oder die Verbindung von Kultur und Natur interessiert, findet in Rösners „Tier(-garten)“ ein faszinierendes Beispiel für die kreative Auseinandersetzung mit diesen Themen. Das Werk zeigt, wie Kunst den öffentlichen Raum bereichern kann – nicht als statisches Denkmal, sondern als lebendiges, zum Mitdenken anregendes Element. Besonders für Familien und Tierliebhaber:innen bietet es eine einzigartige Möglichkeit, Nürnbergs künstlerisches Erbe auf spielerische Weise zu entdecken.

Ob als Fotomotiv, Inspiration für Spaziergänge oder Anlass für künstlerische Reflexion – das Kunstwerk „Tier(-garten)“ von Christian Rösner bleibt ein unverwechselbares Zeichen für die Vielfalt der nürnbergischen Kunstlandschaft. Es beweist, dass Kunst nicht nur in Museen, sondern auch mitten im Stadtleben ihre Wirkung entfalten kann.

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