ex-Sultanmarkt - Kunst und Kultur-Baustelle 8001 e.V.
Highlights
- Barrierefreies Kulturzentrum mit Ausstellungen, Workshops und internationalen Begegnungen seit Juni 2021.
- Kunstprojekte wie Kinderzeichnungen aus Gaza oder Holzschlag-Workshops verbinden lokale und globale Perspektiven.
- Ausstellungen kombinieren Monodruck, Collagen und interaktive Formate – z. B. resonierende Kesselpauken als Kunstinstallation.
Tipps
- Der barrierefreie Zugang ermöglicht einen ungehinderten Besuch für alle Gäste, inklusive Rollstuhlfahrer und Menschen mit eingeschränkter Mobilität.
- Die Ausstellungen kombinieren lokale und internationale Kunstprojekte, etwa reproduzierte Kinderzeichnungen aus Gaza oder monografische Werke palästinensischer Künstler.
- Die Veranstaltungen umfassen Workshops, Theaterprojekte und musikalische Installationen, die kulturelle Begegnungen und kreative Prozesse fördern.
Eigenschaften
Kulturzentrum Flensburg: Ex-Sultanmarkt
Der ex-Sultanmarkt – Kunst und Kultur-Baustelle 8001 e.V. in Flensburg ist ein lebendiger, barrierefreier Ort für kreative Begegnungen und kulturellen Austausch. Seit seiner Eröffnung im Juni 2021 hat sich das Projekt zu einem zentralen Treffpunkt für Kunst, Musik und Bildung entwickelt. Mit hellen, freundlichen Räumen und rollstuhlgerechten Zugängen bietet es ein inklusives Umfeld für alle Besucher:innen.
Das Kulturzentrum verbindet lokale und internationale Perspektiven durch vielfältige Ausstellungen, Workshops und Konzerte. Besonders bekannt ist die Zusammenarbeit mit palästinensischen und afghanischen Initiativen, die hier ihre Werke präsentieren – etwa die reproduzierten Zeichnungen von Kindern aus Gaza im Rahmen von HeART of Gaza. Solche Projekte schaffen nicht nur künstlerische Impulse, sondern fördern auch den Dialog über globale Themen.
Regelmäßig finden hier auch musikalische Veranstaltungen statt, die von Jazz bis experimentellen Klanginstallationen reichen. Ein Beispiel ist die Resonanz zweier autonom spielender Kesselpauken, die auf einer Bühne im Stadtteil Neustadt für ungewöhnliche Klangerlebnisse sorgen. Zudem werden Theaterprojekte und interaktive Kunstaktionen entwickelt, etwa durch Stadtteil-Rundgänge, die Ideen für Ausstellungen sammeln.
Neben Ausstellungen gibt es Bildungsangebote wie Schulungen zur Ernährungsbildung oder Diskussionsrunden zur Zukunft des kulturellen Engagements. Die Veranstaltungen reichen von thematischen Ausstellungen wie Yahya Ashmawi: eine kanaanäische Liebesgeschichte bis zu kollaborativen Projekten mit lokalen Künstler:innen.
Der ex-Sultanmarkt ist damit mehr als ein Kulturzentrum – er ist ein Ort der Transformation, an dem Kunst, Gemeinschaft und gesellschaftlicher Wandel zusammenfließen. Durch seine offene Atmosphäre und die Verbindung von Tradition und Moderne wird er zum inspirierenden Raum für alle, die Neues erleben und gestalten möchten.