Weilbacher Kiesgruben
Highlights
- Die Weilbacher Kiesgruben wurden ab 1980 renaturiert und teilweise als Naturschutzgebiet ausgewiesen.
- Seit 2011 befindet sich auf dem Gelände das Regionalparkportal zum Regionalpark Rhein-Main.
- Im Naturschutzgebiet rund um den Silbersee werden Kaschmirziegen und Kulane zur Landschaftspflege eingesetzt.
Tipps
- Eintritt nur über Besucherzentrum möglich
- Aussichtsturm bietet Panoramablick auf Frankfurt
Eigenschaften
Eine sehenswerte Kiesgrube in Flörsheim am Main
Die Weilbacher Kiesgruben in Flörsheim am Main sind ein ehemaliges Abbaugebiet, das seit mehreren Jahrzehnten schrittweise renaturiert wurde und heute zu den besonderen Naturschutz- und Freizeitgebieten der Region zählt. Ursprünglich durch ungeordneten Kiesabbau geprägt, dienten die Flächen Ende der 1970er Jahre auch als illegale Mülldeponie und Moto-Cross-Strecke. Durch die gemeinsame Initiative der Stadt Flörsheim, des Main-Taunus-Kreises und des damaligen Umlandverbandes Frankfurt entstand eine Gesellschaft, die für die Rekultivierung der Landschaft verantwortlich war. Heute ist das Gelände ein vielseitiges Naturerlebnisareal und beherbergt ein Regionalparkportal zum Regionalpark Rhein-Main. Das Herzstück des Geländes bildet das Besucherzentrum mit angeschlossenem Naturschutzhaus, das wichtige Informationen über die Region und ihre Natur vermittelt. Interaktive Ausstellungen, Hörstationen und anschauliche Erklärungen machen die Besuche besonders lehrreich für Jung und Alt. Ein besonderes Highlight ist der über 40 Meter hohe Regionalpark-Turm, der nach Entwürfen eines bekannten Architekten eröffnet wurde. Vom Aussichtspunkt aus bietet sich ein beeindruckender Panoramablick über das weitläufige Gelände und die umliegende Landschaft. Im direkten Umfeld des Zentrums gibt es ein Gasthaus, das zum Verweilen einlädt. Nördlich des Besucherzentrums erstreckt sich ein begehbares Naturlehrgebiet, in dem verschiedene Biotope wie Feucht- und Trockengebiete erkundet werden können. Ein sogenanntes Geologisches Fenster gibt Einblicke in die ursprünglichen Schichten des Kiesabbaugebiets und verdeutlicht den Wandel der Landschaft. Südlich des Zentrums liegt ein Naherholungsgebiet mit zahlreichen Spazierwegen, Freizeitmöglichkeiten und dem markanten Aussichtsturm. Diese Flächen laden sowohl zum Entspannen als auch zur aktiven Auseinandersetzung mit der Natur ein. Der größte Teil der Kiesgrubenlandschaft ist heute als Naturschutzgebiet rund um den Silbersee ausgewiesen. Dieses Gebiet wird gezielt gepflegt, unter anderem durch die Haltung von Kaschmirziegen und Kulane – eine seltene, vom Aussterben bedrohte asiatische Halbeselunterart, deren Haltung in Europa einzigartig ist. Am Rand des eingezäunten Gebiets stehen fünf hölzerne Aussichtstürme, von denen aus die offene Landschaft gut überblickt werden kann. Informations-Tafeln erklären die ökologischen Besonderheiten der verschiedenen Standorte. Seit einigen Jahren ist das Gebiet auch als FFH-Gebiet geschützt, da es Lebensräume für gefährdete Arten wie Kammmolche, Springfrösche und verschiedene Libellen beherbergt.
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Häufige Fragen zu Weilbacher Kiesgruben
Was sind die Weilbacher Kiesgruben?
Quelle: wikipedia
Was gibt es am Regionalparkportal Weilbacher Kiesgruben zu sehen?
Quelle: website
Welche Rolle spielen Kaschmirziegen und Kulane in den Weilbacher Kiesgruben?
Quelle: wikipedia
Wann wurde das Naturschutzhaus Weilbacher Kiesgruben eröffnet?
Quelle: wikipedia