Denkmal/Gedenkstätte

Sculptures Regionalpark RheinMain

Opladener Str. 14, 50679 Köln

Highlights

  • Skulpturenensemble „Kreise der Steine“ und Ost-Stelen bei Flörsheim verbindet Kunst mit Panoramablick über das Rhein-Main-Gebiet.
  • Die Steinobjekte entstanden im Rahmen eines Bildhauersymposiums und sind dauerhaft in der Kulturlandschaft integriert.
  • Der Panoramaweg ist ganzjährig frei zugänglich und liegt zwischen Bad Weilbach und Wicker im Main-Taunus-Kreis.

Tipps

  • Entlang des Panoramawegs zwischen Bad Weilbach und Wicker lassen sich Steinobjekte entdecken, die sich in die Landschaft einfügen und weite Ausblicke bieten.
  • Die Skulpturen sind ganzjährig frei zugänglich und kostenfrei zu besuchen, ideal als Zwischenstopp auf längeren Wanderungen im Regionalpark.
  • Parkplätze befinden sich in der Nähe von Flörsheim-Wicker, von dort führt ein kurzer Weg zur Kunststation mit Panoramablick.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Sculptures Regionalpark RheinMain

Die Skulpturen im Regionalpark RheinMain bei Köln sind ein künstlerisches Ensemble in der offenen Landschaft zwischen Bad Weilbach und Wicker. Im Mittelpunkt steht das Werk „Der Kreis“ des Künstlers Thomas Link, ein aus Basaltkugeln geformter Steinkreis, der sich nach Osten öffnet und Richtungen im Landschaftsraum sichtbar macht. Eine gedachte Achse verbindet die zentrale Klangstele mit einem Stelenpaar außen, das je nach Tageszeit markante Schatten wirft und den Raum strukturiert. Die monumentalen Steinobjekte entstanden im Rahmen eines Bildhauersymposiums und fügen sich bewusst in die Kulturlandschaft des Rhein-Main-Gebiets ein.

Der Panoramaweg, Teil der Regionalpark-Rundroute, verbindet die Skulpturenlandschaft mit weiten Ausblicken über das Umland bis hin zum Odenwald. Die Objekte thematisieren Verhältnisse von Natur, Kultur, Bewegung, Klang und Stille und laden dazu ein, den Ort aus verschiedenen Perspektiven wahrzunehmen. Dabei verändern sich die Eindrücke je nach Licht, Wetter und Jahreszeit. Die Kunstwerke greifen sowohl die historische Dimension der Region auf – etwa die Kasteler Landwehr – als auch aktuelle Prozesse wie Landwirtschaft, Naherholung und Verkehr im Rhein-Main-Raum auf.

Die Anlage ist das Ergebnis einer künstlerischen Auseinandersetzung mit dem spezifischen Charakter des Ortes. Neben „Der Kreis“ befinden sich weitere Werke entlang des Weges, darunter „Der Steinmantel“ von Gerard Höweler und „Schauaufsland“ von Ingrid Hornef. Die Skulpturen sind dauerhaft im Freien installiert und bieten sowohl einen künstlerischen als auch einen landschaftlichen Erlebnisraum. Informationsmaterial vor Ort erläutert die künstlerische Entstehung den Weg als Ruhepunkt und Aussichtsort zu nutzen. Der Zugang erfolgt über Feld- und Wirtschaftswege in der Nähe von Flörsheim.

Die Skulpturenlandschaft ist ganzjährig frei zugänglich und richtet sich an alle, die sich für zeitgenössische Kunst im Kontext von Natur und Geschichte interessieren. Die unmittelbare Nähe zu Weinbergen, Wanderwegen und Naherholungsgebieten macht den Standort zu einem Knotenpunkt innerhalb des Regionalparks. Parkmöglichkeiten bestehen in der näheren Umgebung, Toiletten sind vor Ort vorhanden. Die Werke laden dazu ein, den Raum zu durchqueren, innezuhalten und die Verbindung von Landschaft und Kunst wahrzunehmen.

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