Kirche/Kloster

Prot. Pfarramt Mackenbach

Hauptstraße 10, 67686 Mackenbach

Highlights

  • Evangelische Kirchengemeinde in Mackenbach mit 890 Gläubigen in 1500 Einwohnern, vier Ortsteile (Reichenbach, Steegen, Albersbach, Fockenberg–Limbach).
  • Frühgotische Kirche seit 1291 urkundlich; Chor mit 13. Jh.-Fresken, Stumm-Orgel (1887), Glocke aus dem 14. Jh., moderne Kunst (Altarkreuz/Leuchter 1986).
  • Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien; kreative Verkündigung durch Musik, Theater und historische Gottesdienste.

Tipps

  • Ein rollstuhlgerechter Parkplatz ermöglicht barrierefreies Erreichen des Pfarramtsgebäudes.
  • Die historische Kirche aus dem Jahr 1291 zeigt im Chorraum mittelalterliche Deckenfresken sowie eine Orgel aus dem 19. Jahrhundert.
  • Das Pfarramt bietet vielfältige Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien, darunter kreative und musikalische Formate der Verkündigung.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Kultur & Sakral Mackenbach: Prot. Pfarramt

Das Protestantische Pfarramt Mackenbach ist ein historisches und kulturelles Zentrum des gleichnamigen Dorfes, das sich als Teil der Gemeinde mit vier Ortsteilen – Reichenbach, Steegen, Albersbach und Fockenberg-Limbach – in einem malerischen Tal zwischen beweideten Hügeln erstreckt. Umgeben von der ländlichen Idylle des hellen Talraums, verkörpert das Pfarramt seit Jahrhunderten nicht nur religiösen Mittelpunkt, sondern auch sozialen Zusammenhalt für die etwa 890 evangelischen Einwohner in einer Gesamtbevölkerung von rund 1500 Menschen.

Der Ursprung des Gebäudes reicht bis ins Jahr 1291 zurück, wo es erstmals urkundlich erwähnt wurde. Der frühgotische Bau bewahrt bis heute Spuren seiner bewegten Geschichte in seinem Inneren. Besonders hervorzuheben sind die Deckenfresken im Chorraum, die auf das 13. Jahrhundert verweisen und künstlerische Zeugnisse vergangener Epochen darstellen. Die Orgel stammt von den Gebrüdern Stumm aus dem Jahr 1887 und verleiht den Gottesdiensten einen zeitlosen Klang. Modernere Kunstprägungen wie das Altarkreuz und die Leuchter des Künstlers Helmut Lange (1986) sowie die älteste Glocke im Turm aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts unterstreichen die Vielfalt der sakralen Ausgestaltung.

Das Pfarramt ist nicht nur ein Ort der Tradition, sondern auch ein lebendiger Raum für Gemeindearbeit. Hier werden gezielt Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien geschaffen, darunter kreative Projekte, musikalische Verkündigung und innovative Formen der Gottesdienstgestaltung wie Theater- oder Nachtgottesdienste. Die Arbeit zielt darauf ab, junge Menschen einzubinden und den Glauben in modernen Kontexten erlebbar zu machen. Gleichzeitig dient das Gebäude als Anlaufstelle für soziale Initiativen und Begegnungen im Dorfleben.

Für Besucher bietet das Pfarramt einen Einblick in die architektonische und künstlerische Geschichte der Region. Der rollstuhlgerechte Parkplatz macht es zudem zugänglich für alle Interessierten. Wer die ruhige Atmosphäre des hellen Tals sucht und gleichzeitig an historischen Sakralbauten sowie lebendiger Gemeindekultur teilhaben möchte, findet hier einen Ort der Besinnung und des Austauschs – eingebettet in die ländliche Landschaft des Eifelraums.

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