Wasserturm
Highlights
- Der Wasserturm Forst (Lausitz) wurde 1902–1903 erbaut und ist seitdem ein stadtbekanntes Wahrzeichen.
- Er fasst 1000 m³ Wasser und steht unter Denkmalschutz, wird aber auch „Unser Dicker“ genannt.
- Nach umfangreichen Sanierungen in den 1990er Jahren wurde er 2021 außer Betrieb genommen.
Tipps
- Der Wasserturm Forst (Lausitz) ist ein historisches Denkmal und Wahrzeichen der Stadt, erbaut 1902–1903 nach Plänen von Ernst Prinz.
- Er steht südlich des Stadtzentrums am Kreisverkehr der Triebeler Straße und ist unter Denkmalschutz.
- Besucher schätzen den gut gepflegten Turm als schönes Fotomotiv, auch wenn eine Besteigung nicht möglich ist.
Eigenschaften
Über Wasserturm
Der Wasserturm in Forst (Lausitz) ist ein historisches Bauwerk und gilt als Wahrzeichen der Stadt. Errichtet wurde er zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Zuge der zentralen Wasserversorgung. Der Turm steht südlich des Stadtzentrums und befindet sich direkt am Kreisverkehr der Triebeler Straße. Aufgrund seiner architektonischen und historischen Bedeutung ist der Wasserturm unter Denkmalschutz gestellt.
Die Planung und der Entwurf des Turms stammen von Ingenieur Ernst Prinz. Das Trageprinzip des Hochbehälters basiert auf dem Konstruktionsverfahren von Otto Intze. Der Baukörper ruht auf einer massiven Betonplatte, über der ringförmige Mauern errichtet wurden. Der Turmschaft besteht aus Mauerwerk mit einer Dicke von 90 Zentimetern, in dessen Mitte sich ein Druckrohr befindet. Auf dem Mauerwerk ist ein Granitring aufgesetzt, der das metallene Traggerüst des Hochbehälters trägt. Der Behälter hat einen Durchmesser von 13 Metern und fasst rund 1000 Kubikmeter Wasser.
Nach Abschluss der Bauarbeiten wurde 1903 die regelmäßige Wasserversorgung aufgenommen. Während des Zweiten Weltkriegs blieb der Turm weitgehend unbeschädigt, die Wasserversorgung wurde jedoch zeitweise eingestellt. In der DDR-Zeit erfolgten lediglich notwendige Instandhaltungsarbeiten. Ein umfassendes Sanierungsprojekt wurde nach der Wende durchgeführt. Dabei wurden unter anderem das Mauerwerk erneuert, die Turmspitze abgebaut und restauriert sowie der Hochbehälter instand gesetzt. Im Jahr 2021 wurde der Wasserturm schließlich außer Betrieb genommen.
Der Wasserturm genießt bei Besucherinnen und Besuchern weiterhin große Beliebtheit. Viele nennen ihn aufgrund seiner markanten Form und gut erhaltenen Gestalt liebevoll „den Dicken“. Das Bauwerk wird regelmäßig als Fotomotiv genutzt und gilt als sehenswertes Objekt der Stadt. Obwohl eine Besichtigung oder Besteigung nicht möglich ist, zieht der Turm weiterhin Aufmerksamkeit auf sich und trägt zur städtebaulichen Prägung von Forst (Lausitz) im Kreis Spree-Neiße bei.