Galerie

Moorburger Art

Moorburger Elbdeich 263, 21079 Harburg

Highlights

  • In Moorburg findet seit 1375 Kunst im ländlichen Kontext statt – mit Ateliers wie Patricia Macioleks Malerei oder Töpferei von Petra Linde.
  • Zweimal jährlich locken Kunst-Handwerkermärkte und Ausstellungen wie ‚Spuren‘ (Migration & Heimat) in die Galerie am Hof Moorburg.
  • Uwe Jaensch formt hier Stahlskulpturen, während Nana König mit Porzellan und Karin Pralow mit figuralen Objekten lokale Kunst prägen.

Tipps

  • Der Parkplatz befindet sich auf einer großen Wiese und bietet ausreichend Stellplätze für Besucher mit dem PKW.
  • Ein Fahrradweg führt direkt zum Hof, was eine umweltfreundliche und entspannte Anreise ermöglicht.
  • Die Ausstellungen zeigen Arbeiten lokaler Künstler wie Patricia Maciolek, Karin Pralow oder Petra Linde mit Fokus auf Handwerk und Kunst.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Moorburger Art – Kultur & Galerie in Harburg

Die Moorburger Art in Harburg ist ein lebendiges Kulturzentrum, das Kunst, Handwerk und regionale Identität auf einzigartige Weise verbindet. Eingebettet in die grüne Umgebung des ältesten Stadtteils südlich der Elbe – Moorburg, das seit 1375 zu Hamburg gehört – bietet die Galerie einen Ort der Inspiration fernab des Trubels. Besonders reizvoll ist die Anreise per Fahrrad oder mit dem Auto, denn der Parkplatz liegt direkt auf einer großen Wiese, die zum Verweilen einlädt. Die Moorburger Art versteht sich als Brücke zwischen traditionellem Handwerk und moderner Kunst, wobei lokale Künstler:innen ihre Werke präsentieren und schaffen.

Ein Highlight ist das Atelier der norddeutschen Malerin Patricia Maciolek, deren Werke hier entstanden sind. Ergänzt wird das Angebot durch die Werkstätten von Karin Pralow, die mit figuralen Objekten besticht, Petra Linde, deren Keramikarbeiten an der Töpferscheibe entstehen, und Nana König, deren außergewöhnliches Porzellan Aufmerksamkeit erregt. Auch Uwe Jaensch arbeitet mit Stahl und Eisen und schafft Skulpturen, die den Raum mit ihrer Präsenz bereichern. Die Moorburger Art verbindet so handwerkliche Tradition mit künstlerischer Innovation und lädt Besucher:innen ein, die Vielfalt regionaler Kunst zu entdecken.

Zweimal jährlich verwandelt sich der Hof in ein Forum für Kunst und Handwerk: Bei den Kunst-Handwerkermärkten treffen ausgewählte Aussteller:innen auf ein interessiertes Publikum, während wechselnde Ausstellungen aktuelle Themen aufgreifen. Ein besonders eindrucksvolles Projekt war die Ausstellung „Spuren – Perspektiven zu Migration und Heimat“ von Olympia Sprenger, die persönliche Geschichten von Migration in fünf unterschiedlichen Bildreihen erzählte. Solche Ausstellungen zeigen, wie die Moorburger Art gesellschaftliche Debatten mit künstlerischem Ausdruck verbindet und Raum für Nachdenkliches schafft.

Neben der Präsentation von Kunst steht auch das Heimatliche im Fokus: Ob durch regionale Handwerkskunst oder Ausstellungen, die lokale Identität feiern, die Moorburger Art schafft einen Ort, an dem Kultur und Alltag verschmelzen. Die Ausstellung „Conversation“ von Conny Wagner etwa widmete sich dem Thema Glück und Zufriedenheit – ein Beweis dafür, dass hier nicht nur Kunst, sondern auch Gespräche und Austausch im Mittelpunkt stehen. Wer also eine entspannte Kulturlandschaft sucht, die Kunst, Handwerk und regionale Verbundenheit vereint, findet in der Moorburger Art einen Ort der Freude und des Nachdenkens.

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