Denkmal/Gedenkstätte

Haus Der Künste

Haus der Künste, Lindenstraße 5, 15230 Frankfurt (Oder)

Highlights

  • Frankfurt (Oder) liegt am Westufer der Oder und grenzt direkt an die polnische Stadt Słubice.
  • Die Stadt trägt seit 1999 die Zusatzbezeichnung „Kleiststadt“ nach ihrem berühmtesten Sohn Heinrich von Kleist.
  • Mit der Gründung der Europa-Universität Viadrina 1991 ist Frankfurt (Oder) wieder eine Universitätsstadt.

Tipps

  • Eintrittskarten sind nur an der Tageskasse erhältlich.
  • Parkplätze in der Nähe sind begrenzt, frühzeitige Anreise empfohlen.
  • Regelmäßige Malgruppen treffen sich mittwochs unter fachlicher Anleitung.

Eigenschaften

Kulturell Ganzjährig

Kunst im Herzen Frankfurts – Das Haus Der Künste als Kultur-Highlight

Das Haus der Künste in Frankfurt (Oder) ist ein kultureller Anziehungspunkt in der ostbrandenburgischen Stadt am Rande Deutschlands. Gelegen am Westufer der Oder, grenzt Frankfurt (Oder) unmittelbar an die polnische Stadt Słubice. Die Stadt ist bekannt für ihre reiche Geschichte, ihre Universitätslandschaft und ihre Nähe zur Grenze – ein Umstand, der auch den kulturellen Austausch mit Polen prägt. In diesem lebendigen Umfeld befindet sich das Haus der Künste, das sich als Plattform für zeitgenössische Kunst und kreative Prozesse etabliert hat. Das Haus beherbergt verschiedene künstlerische Aktivitäten, darunter das Atelier Mino Art, geleitet von Künstlerin Monika Leonhardt. In diesem Atelier finden sowohl Gruppen- als auch Einzelarbeiten in der Malerei statt. Es bietet Raum für kreative Entfaltung und Begegnung zwischen Künstlerinnen und Besucherinnen. Frankfurt (Oder) selbst ist eine Stadt mit über 57.000 Einwohnern und trägt seit 1999 die Bezeichnung „Kleiststadt“ zu Ehren des berühmten Schriftstellers Heinrich von Kleist. Mit der Gründung der Europa-Universität Viadrina erlangte die Stadt erneut den Status einer Universitätsstadt, was ihre kulturelle und intellektuelle Bedeutung unterstreicht. Die Stadtgeschichte reicht weit zurück – erstmals urkundlich erwähnt unter dem Namen Vrankenforde. Der Name selbst könnte sich von den „Franken“, einer Bezeichnung für deutsche Kaufleute, ableiten, verbunden mit „Furt“, einer flachen Stelle am Fluss – auch wenn eine solche Untiefe in der Oder nicht nachgewiesen ist. Die geografische Lage am Helenesee und in der Nähe der polnischen Grenze macht Frankfurt (Oder) zu einer landschaftlich reizvollen Stadt. Der Helenesee, ein großer Natursee inmitten märkischer Kiefernwälder, ist ein beliebtes Naherholungsgebiet. Diese landschaftliche Vielfalt spiegelt sich auch im kulturellen Angebot der Stadt wider, zu dem das Haus der Künste einen wichtigen Beitrag leistet. Es steht für lebendige Kunstvermittlung, kreative Zusammenarbeit und den Austausch über die Grenzen hinweg.

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