Denkmal/Gedenkstätte

Skulptur "am ehemaligen Lichtspieltheater der Jugend"

Spiekerstraße, 15236 Frankfurt (Oder)

Highlights

  • Skulptur ‚am ehemaligen Lichtspieltheater der Jugend‘ von Joachim Völkner im Rahmen des Kunst-Rundgangs ‚Halbe Stadt‘.
  • Teil der Ausstellung ‚Es ist und es ist nicht‘ – thematisiert Konflikte und Transformationen im Stadtraum Frankfurt (Oder).

Tipps

  • Die Skulptur befindet sich im ehemaligen Lichtspieltheater der Jugend und ist Teil eines öffentlichen Kunst-Rundgangs durch das Wohngebiet Halbe Stadt.
  • Ein barrierefreier Zugang ermöglicht Besuchern mit eingeschränkter Mobilität die Teilnahme an der Besichtigung der Installation.
  • Die Skulptur wird im Kontext der Ausstellung ‚Es ist und es ist nicht‘ von Joachim Völkner präsentiert, die thematische Fragen zur Wahrnehmung aufwirft.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Skulptur am ehemaligen Lichtspieltheater Frankfurt (Oder) – Kultur-Denkmal

Inmitten des lebendigen Wohngebiets Halbe Stadt in Frankfurt (Oder) erhebt sich die Skulptur *„am ehemaligen Lichtspieltheater der Jugend“* als stilles Zeugnis einer vergessenen Epoche. Das Werk, das sich direkt am Standort eines historischen Kinos befindet, verbindet künstlerische Aussagekraft mit lokaler Erinnerungskultur. Das ehemalige Lichtspieltheater der Jugend war einst ein zentraler Treffpunkt für die Frankfurter Bevölkerung, dessen Architektur und Funktion heute nur noch in Fragmenten nachvollziehbar sind. Die Skulptur greift diese Verbindung zwischen Kultur, Alltag und urbaner Identität auf und lädt Besucher:innen ein, über die Spuren der Vergangenheit nachzudenken.

Die Skulptur selbst ist Teil eines öffentlichen Kunst-Rundgangs, der das Wohngebiet Halbe Stadt als kulturelles Ensemble erschließt. Sie steht dabei nicht isoliert, sondern im Kontext weiterer künstlerischer Installationen, die das Stadtbild bereichern. Besonders hervorgehoben wird hier die Arbeit des Künstlers Joachim Völkner, dessen Ausstellungen und Projekte regelmäßig die Dialogbereitschaft zwischen Kunst und urbanem Raum zeigen. Die Skulptur fungiert als stummer Dialogpartner – sie fragt nach der Bedeutung von Orten, die sich wandeln, und nach den Geschichten, die sie tragen.

Der Ort selbst ist geprägt von einer Mischung aus historischer Substanz und moderner Nutzung. Neben der Skulptur bieten die Umgebung und das Umfeld Anknüpfungspunkte für kulturelle Führungen, etwa durch den Turmaufstieg in der Nähe oder durch Ausstellungen, die sich mit Themen wie Identität und Transformation auseinandersetzen. Die Installation *„Es ist und es ist nicht“* – eine weitere Referenz aus dem Kunstprogramm der Region – verdeutlicht, wie Kunst hier als Spiegel gesellschaftlicher Prozesse dient. Die Skulptur am ehemaligen Kino wird so zu einem Ort der Reflexion, der Einblicke in die Dynamik von Stadtentwicklung und kultureller Erinnerung gewährt.

Für Besucher:innen, die sich für die Verbindung von Kunst, Geschichte und urbanem Leben interessieren, ist die Skulptur ein lohnenswerter Halt. Sie lädt zum Verweilen ein, zum Betrachten und zum Nachdenken über die Spuren, die Kultur in einer Stadt hinterlässt. Im Kontext der Europa-Universität Viadrina und ihrer Transferstelle wird zudem deutlich, wie Kunst und Wissenschaft hier Hand in Hand gehen, um den Raum zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu gestalten. Die Skulptur ist somit nicht nur ein Kunstwerk, sondern ein Stück lebendiger Stadtgeschichte.

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