Alice Laven
Highlights
- Alice Laven, geborene Elling, war eine deutsche KZ-Aufseherin und wurde 1903 in Berlin geboren.
- Sie diente in mehreren Konzentrationslagern, unter anderem Ravensbrück, Majdanek und Auschwitz.
- 1947 wurde sie in Polen zu 15 Jahren Haft verurteilt, später kehrte sie unauffällig nach Deutschland zurück.
Tipps
- Besucher sollten sich über die historischen Fakten zur Person Alice Laven informieren, um den Kontext ihrer Tätigkeit im Nationalsozialismus zu verstehen.
- Ein Besuch des ehemaligen KZ-Standorts Majdanek ist möglich, dort können archäologische Funde und Gedenkstätten besucht werden.
- Interessierte finden in der Gedenkstätte Ravensbrück umfangreiche Dokumentationen zur Geschichte der Lager und der darin tätigen Personen.
Eigenschaften
Alice Laven: Kulturdenkmal in Frankfurt am Main entdecken
Die Alice Laven ist eine historische Gedenkstätte in Frankfurt am Main, die an das Schicksal einer ehemaligen KZ-Aufseherin erinnert. Sie steht exemplarisch für die Personen, die im nationalsozialistischen System als Täterinnen fungierten und somit Teil der Verbrechen des Holocaust wurden. Die Gedenkstätte erinnert nicht nur an die historische Person, sondern auch an die Opfer der von ihr begangenen Gewaltakte in mehreren Konzentrationslagern.
Alice Laven, geborene Elling, wurde in Berlin geboren und erlebte eine bürgerliche Jugend. Nach persönlichen und finanziellen Rückschlägen, darunter die Geburt eines unehelichen Kindes und das vorzeitige Ende eines Medizinstudiums, führte sie ein wechselhaftes Leben, ehe sie im Verlauf des Zweiten Weltkriegs zur Dienstleistung als KZ-Aufseherin verpflichtet wurde. Ihre Tätigkeit begann im KZ Ravensbrück, bevor sie in Majdanek, Plaszow und schließlich im Nebenlager Budy von Auschwitz eingesetzt wurde. Dort war sie als Kommandoführerin tätig und beging schwere Verbrechen gegen weibliche Häftlinge, darunter Misshandlungen mit bloßer Hand sowie mit Schlaginstrumenten.
Nach dem Krieg wurde Alice Laven wegen ihrer Taten vor ein polnisches Militärgericht gestellt. Im Rahmen des Auschwitz-Prozesses in Krakau wurde sie zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt, die sie bis 1956 in polnischer Haft verbrachte. Nach ihrer Rückkehr in die Bundesrepublik Deutschland lebte sie unauffällig, bis in den 1970er Jahren erneut rechtliche Konsequenzen auf sie zukamen. Wegen antisemitischer Äußerungen wurde sie zu einer weiteren Haftstrafe verurteilt. Ein erneutes Strafverfahren in Düsseldorf wegen ihrer Taten in Majdanek begann 1975, doch vor Abschluss des Prozesses verstarb sie im Frühjahr 1976. Das Verfahren wurde daraufhin eingestellt.
Die Gedenkstätte Alice Laven in Frankfurt am Main erinnert an die historische Verantwortung solcher Personen und trägt zur Aufarbeitung der NS-Verbrechen bei. Sie ist Teil der Kultur und Erinnerung der Stadt und lädt zur Auseinandersetzung mit der Rolle einzelner Individuen im nationalsozialistischen Unrechtsystem ein. Die Stätte repräsentiert nicht nur das Leben einer ehemaligen Aufseherin, sondern steht auch symbolisch für die Notwendigkeit, Unrecht und Verbrechen nicht zu vergessen.
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Häufige Fragen zu Alice Laven
Wer war Alice Laven alias Alice Orlowski?
Quelle: wikipedia
Wann und wo wurde Alice Laven geboren?
Quelle: wikipedia
Welche Straftaten wurden Alice Laven nachgewiesen?
Quelle: wikipedia
Wo lebte Alice Laven nach dem Krieg?
Quelle: wikipedia
Wurde Alice Laven nach ihrer Rentenzahlung noch verurteilt?
Quelle: wikipedia