Atelier Goldstein
Highlights
- Atelier Goldstein fördert seit 2001 Künstler*innen mit ungewöhnlichen Zugängen zur Kunst und platziert deren Werke in renommierten Sammlungen wie Lenbachhaus München oder Centre Pompidou Paris.
- Seit 2013 betreibt das Atelier Goldstein eine eigene Galerie mit Ausstellungen, Residenzen und Veranstaltungen wie Workshops und Konzerte in Frankfurt-Süd.
- Die Galerie vertritt Künstler wie Julius Bockelt (Ausstellung ‚Blaues Rauschen‘) und präsentiert historische Altmeisterzeichnungen sowie zeitgenössische Positionen in Gruppenausstellungen.
Tipps
- Der barrierefreie Zugang ermöglicht einen ungehinderten Besuch für alle Gäste, inklusive rollstuhlgerechter Wege und eines behindertengerechten WC.
- Die Ausstellungskonzeption verbindet historische Zeichnungen mit zeitgenössischen Werken, was einen breiten Überblick über künstlerische Entwicklungen bietet.
- Ein Begleitheft zur Ausstellung vertieft das Verständnis der gezeigten Werke und ergänzt die Präsentation durch zusätzliche Kontexte und Analysen.
Eigenschaften
Kunstgalerie Atelier Goldstein Frankfurt-Süd
Das Atelier Goldstein in Frankfurt-Süd ist eine bedeutende Kunstgalerie, die sich seit ihrer Gründung im Jahr 2001 der Förderung von Künstler*innen widmet, deren Werk oft an den etablierten Kanonen vorbeigeht. Im Mittelpunkt steht die Vermittlung von Positionen, die neue Perspektiven auf Kunst eröffnen – sei es durch ungewöhnliche Materialien, experimentelle Formate oder gesellschaftskritische Ansätze. Die Galerie agiert dabei nicht nur als Plattform für Ausstellungen, sondern auch als Vermittlerin zwischen Künstler*innen und nationalen sowie internationalen Institutionen.
Ein zentraler Bestandteil der Arbeit des Ateliers ist die Goldstein Galerie, die seit 2013 als eigener Ausstellungsraum dient. Hier finden regelmäßig Wechselausstellungen statt, die von Einzelpräsentationen zeitgenössischer Künstler*innen bis hin zu thematischen Gruppenprojekten reichen. Besonders bekannt ist die Reihe „Atelier Goldstein Hefte“, die mit fundierten Publikationen die Werke der vertretenen Künstler*innen vertieft – etwa durch Monografien oder Begleithefte zu Ausstellungen. Zudem bietet die Galerie Raum für Künstlerresidenzen, Vorträge, Workshops und Konzerte, um Kunst als lebendigen Dialog zu begreifen.
Das Atelier Goldstein setzt sich aktiv für die Sichtbarkeit von Künstler*innen ein, deren Zugang zu traditionellen Kunstinstitutionen oft erschwert ist. Durch gezielte Agenturarbeit konnten Werke der Galerie bereits in renommierte Sammlungen wie die Sammlung Zeitgenössische Kunst des Bundes, das Lenbachhaus München oder das Centre Georges Pompidou in Paris aufgenommen werden. Auch regionale Museen wie das Museumslandschaft Hessen Kassel oder das Historische Museum Frankfurt zeigen regelmäßig Arbeiten der vertretenen Künstler*innen.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Förderung junger Talente und der Vernetzung mit anderen kulturellen Akteuren. So kooperiert das Atelier mit Institutionen wie der Offenbach Kunsthalle oder der Villa des Nassauischen Kunstvereins in Wiesbaden, um Projekte wie die Gruppenausstellung „Pure Drawing“ zu realisieren. Auch internationale Plattformen wie die Art Brussels werden genutzt, um Künstler*innen wie Julia Krause-Harder einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Durch diese Vernetzung entsteht ein lebendiger Austausch zwischen lokalen und globalen Kunstszenen.
Für engagierte Menschen bietet das Atelier Goldstein seit 2026 die Möglichkeit, im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) mitzuwirken. Diese Initiative unterstreicht den Anspruch der Galerie, Kunst nicht nur zu präsentieren, sondern auch partizipativ und inklusiv zu gestalten. Wer sich für experimentelle Kunstformen interessiert oder selbst künstlerisch tätig ist, findet hier eine inspirierende Umgebung, um sich mit aktuellen Positionen auseinanderzusetzen – von historischen Zeichnungen bis zu avantgardistischen Installationen.