Galerie

basis

Gutleutstraße 8-12, 60329 Frankfurt am Main-Innenstadt I

Highlights

  • Die basis in Frankfurt-Innenstadt ist ein historisches Gebäude, das 1907 als Luxushotel *Silvana* erbaut und später für Deportationen jüdischer Menschen 1941 genutzt wurde.
  • Der basis Leseraum zeigt temporäre Ausstellungen wie *on display* und bietet mit *Searching for Devices* eine Dauerpräsentation von Videoarbeiten junger Positionen.

Tipps

  • Der Leseraum bietet monatlich wechselnde Videoarbeiten junger Künstlerinnen und Künstler, die gezielt für längeres Verweilen und vertiefte Auseinandersetzung konzipiert sind.
  • Ein spezielles Ausstellungsformat namens *on display* präsentiert im Leseraum aktuelle Positionen der zeitgenössischen Videokunst in einem strukturierten Rahmen.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Kunstgalerie Frankfurt-Innenstadt: Kultur-Ausflug Basis

Die basis in Frankfurt am Main ist ein lebendiger Ort der zeitgenössischen Kunst und partizipativen Kultur, eingebettet in das historische Gebäude der ehemaligen *Gutleutstraße 8–12*. Ursprünglich als luxuriöses Hotel *Silvana* konzipiert, wurde das Gebäude Anfang des 20. Jahrhunderts fertiggestellt und prägte später als wechselnder Eigentümerstandort die Frankfurter Architekturlandschaft. Besonders eindrücklich ist die Verbindung des Hauses zu einem dunklen Kapitel der Stadtgeschichte: Von hier aus wurden in den 1940er-Jahren Deportationen jüdischer Menschen organisiert – ein Thema, das die basis in ihren Ausstellungen kritisch aufgreift und zur Reflexion einlädt.

Als Kunstgalerie mit Fokus auf partizipative Formate und experimentelle Positionen bietet die basis ein dynamisches Programm, das Kunst, Gesellschaft und Geschichte verknüpft. Regelmäßige Workshops, Artist Talks und Ausstellungen wie *„Eine Geschichte der Frauen in 100 Objekten“* oder *„Searching for Devices“* zeigen aktuelle künstlerische Positionen und laden zum Dialog ein. Besonders bemerkenswert ist der Leseraum, der monatlich junge Videokünstler:innen präsentiert und so ein Forum für bewegte Bilder und neue Erzählformen schafft. Die Ausstellungen sind bewusst offen gestaltet – sie fordern zum Verweilen, Mitdenken und Mitgestalten auf.

Das Programm der basis reicht von historischen Perspektiven bis zu zukunftsweisenden Projekten. Initiativen wie die *„jour fixe initiative“* oder Kooperationen mit dem *Black Archive Germany* zeigen, wie Kunst als Medium für gesellschaftliche Debatten genutzt wird. Themen wie der *„Bann des Fortschritts“* oder die Entkolonialisierung von Wissen werden hier nicht nur thematisiert, sondern durch partizipative Formate erfahrbar gemacht. Die Galerie verbindet damit die Tradition eines kritischen Ortes mit der Suche nach neuen Wegen der Wissensvermittlung – immer mit dem Ziel, Besucher:innen zum aktiven Mitwirken einzuladen.

Mit einem Google-Rating von 4,5 Sternen bestätigt die basis ihren Ruf als innovativer Kulturort, der über reine Ausstellungen hinausgeht. Ob durch Ausstellungen, Workshops oder die Präsentation junger Künstler:innen – hier wird Kunst als Prozess verstanden, der Raum für Diskussion, Experiment und gemeinsames Entdecken bietet. Die basis ist damit nicht nur ein Ort der Ästhetik, sondern ein lebendiger Knotenpunkt für kulturellen Austausch in der Frankfurter Innenstadt.

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