FELD+HAUS Projects
Highlights
- FELD+HAUS Projects (seit 2013) organisiert Kunstausstellungen in ungewöhnlichen Orten und veröffentlicht wissenschaftliche Kataloge.
- Die Galerie entwickelt Sammlungskonzepte für Unternehmen, Kanzleien und Privatsammler – Kunst wird so öffentlich zugänglich gemacht.
- Anna Lattmann, Kunsthistorikerin und Autorin, verbindet innovative Projekte mit interkulturellem Austausch und urbaner Kunstvermittlung.
Tipps
- Die Ausstellungen finden an ungewöhnlichen und oft ungewöhnlich gestalteten Orten statt, was einen ungewöhnlichen Rahmen für die Präsentation der Kunstwerke bietet.
- Kataloge zu den Ausstellungen enthalten vertiefende Analysen und Kontexte, die das Verständnis der gezeigten Werke erleichtern und wissenschaftliche Einblicke vermitteln.
- Die Sammlungskonzepte kombinieren Kunst mit ungewöhnlichen Räumen, etwa in Büros oder öffentlichen Gebäuden, um Kunst für breitere Zielgruppen zugänglich zu machen.
Eigenschaften
Kunstgalerie FELD+HAUS Frankfurt
Inmitten Frankfurts als lebendigem Schmelztiegel aus Kultur, Wirtschaft und urbaner Dynamik etablierte sich FELD+HAUS Projects als innovatives Kunstzentrum, das sich bewusst gegen klassische Ausstellungsformate stellt. Gegründet von der Kunsthistorikerin und Autorin Anna Lattmann, setzt das Projekt auf ungewöhnliche Orte und konzeptionelle Ansätze, um Kunst erfahrbar und zugänglich zu machen. Statt in traditionellen Galerieräumen präsentiert es Werke in ungewöhnlichen Kontexten – sei es in Büros, Immobilienentwicklungen oder öffentlichen Räumen. Damit schafft es Brücken zwischen Kunst, Architektur und urbanem Leben, ohne dabei die Tiefe der Ausstellungen zu vernachlässigen.
Das Kernanliegen von FELD+HAUS liegt in der Idee, Kunst nicht nur als Elitenphänomen zu begreifen, sondern als essenziellen Bestandteil gesellschaftlichen Austauschs. Durch individuelle Sammlungskonzepte und spezifische Kunstevents werden auch weniger etablierte Werke einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Besonders bemerkenswert ist die Zusammenarbeit mit Immobilienentwicklern, mittelständischen Unternehmen und Privatsammlern, die ihre Bestände durch FELD+HAUS neu interpretieren und für Besucher:innen aufbereiten lassen. So wird Kunst zum integralen Teil von Arbeitswelten, Wohnumfeldern oder öffentlichen Räumen – und nicht zuletzt zum Katalysator für interkulturellen Dialog.
Die konzeptionelle Freiheit des Projekts zeigt sich auch in der Veröffentlichung profunder Kataloge, die jede Ausstellung wissenschaftlich fundiert begleiten. Diese Dokumente unterstreichen den Anspruch, Kunst nicht nur als visuelle Erfahrung, sondern als komplexes Feld der Reflexion zu begreifen. FELD+HAUS versteht sich dabei als Vermittler zwischen Sammlern, Institutionen und der Öffentlichkeit: Ob in Kooperation mit Kanzleien, die ihre Räume künstlerisch aufgewerten, oder mit Privaten, die ihre Bestände der Öffentlichkeit öffnen möchten – das Projekt schafft maßgeschneiderte Lösungen, die Kunst in den Alltag integrieren.
Mit seinem Ansatz, Kunst jenseits klassischer Galerieräume zu verorten, positioniert sich FELD+HAUS als Teil eines lebendigen Netzwerks, das Frankfurt als kulturellen Hotspot weiter prägt. Ob durch die Neugestaltung von Büros, die Aufwertung von Immobilienprojekten oder die Schaffung von Begegnungsorten – das Projekt beweist, dass Kunst auch ohne große Budgets Wirkung entfalten kann. Indem es ungewöhnliche Orte nutzt und Sammlungen neu kontextualisiert, bleibt es ein wichtiger Impulsgeber für die frankfurter Kunstszene und darüber hinaus.