Museum Angewandte Kunst
Eigenschaften
Über Museum Angewandte Kunst
Das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main ist ein Ort der Begegnung zwischen Kunst, Design und Gesellschaft. Als Teil des berühmten Museumsufers widmet sich das Museum mit wechselnden Ausstellungen und einer umfangreichen Sammlung den vielfältigen Bereichen der angewandten Kunst – von Gestaltung und Mode über Buchkunst und Architektur bis hin zu zeitgenössischen Lebensformen und performativen Praktiken. Es versteht sich als Denk- und Erfahrungsraum, der Besucher:innen einlädt, gesellschaftliche Entwicklungen kritisch zu reflektieren und neue Perspektiven zu entdecken.
Das Gebäude selbst ist ein architektonisches Meisterwerk: Entworfen vom amerikanischen Stararchitekten Richard Meier, vereint es stilistische Elemente der klassischen Moderne mit klarer Formensprache und viel Licht. Seit seiner Eröffnung hat es nicht nur durch seine architektonische Präsenz überzeugt, sondern auch durch ein innovatives Ausstellungskonzept, das Tradition und Gegenwart miteinander verbindet. Die Dauerausstellungen sowie Sonderausstellungen wie aktuell „Wolle. Seide. Widerstand.“ oder „Jazzklub“ bieten tiefgehende Einblicke in die Vielschichtigkeit zeitgenössischer und historischer Gestaltung.
Mit seiner langen Tradition, die bis ins Jahr 1877 zurückreicht, hat das Museum eine bedeutende Sammlungsgeschichte. Ursprünglich als Kunstgewerbemuseum gegründet, entwickelte es sich im Laufe der Jahrzehnte zu einem international beachteten Ort der angewandten Kunst. Besondere Schwerpunkte bilden dabei die Werkgruppen des 20. und 21. Jahrhunderts sowie herausragende Persönlichkeiten wie Dieter Rams. Auch die Sammlung von Maximilian von Goldschmidt-Rothschild, die eng mit der Geschichte des Hauses verknüpft ist, wird in Ausstellungen immer wieder sichtbar gemacht.
Das Museum setzt zudem auf Inklusion und Zugänglichkeit. Mit Angeboten wie haptischen Rundgängen für blinde und sehbehinderte Menschen wird der Zugang zur Kunst über das Visuelle hinaus erweitert. Diese Formate laden dazu ein, Kunstwerke gemeinsam zu erfahren, zu diskutieren und auf neue Weise wahrzunehmen. Das Museum versteht sich als Ort des Dialogs – zwischen Kurator:innen und Besucher:innen, zwischen Gegenwart und Geschichte, zwischen Form und Funktion.