Kapelle Mary's Mantle
Highlights
- Die Kapelle *Mary’s Mantle* auf dem Freisinger Domberg entstand 2018 als Teil des umgestalteten Diözesanmuseums im klassizistischen Knabenseminar-Bau von 1870.
- Kunstwerk von Sylvia Hahn, Christoph Kürzeder und Steiner – ein lebendiger Austauschort zwischen Glauben, Kunst und gesellschaftlicher Reflexion mit Fokus auf aktuelle Ausstellungen.
- Erstmals 1988 in New York gezeigt; heute prägt sie mit thematischen Sonderausstellungen (z. B. Engel, Jesuskind) das kulturelle Profil Freisings.
Tipps
- Die Kapelle *Mary’s Mantle* befindet sich direkt an der Nordwestecke des Diözesanmuseums und bietet einen Zugang zu zeitgenössischer Kunst mit spirituellem Bezug.
- Der klassizistische Bau aus dem Jahr 1870 vereint historische Architektur mit modernen Ausstellungsräumen, die durch große Fenster einen hohen Tageslichtanteil ermöglichen.
- Besucher können sich über wechselnde Sonderausstellungen informieren, die Themen wie Kunst, Glauben und gesellschaftliche Reflexion verbinden und regelmäßig aktualisiert werden.
Eigenschaften
Kapelle Mary’s Mantel Freising – Sakrale Kultur
Die Kapelle Mary’s Mantle auf dem Freisinger Domberg vereint sakrale Kunst mit zeitgenössischer Kultur und bietet Besuchern einen einzigartigen Ort der Reflexion. Eingebettet in den klassizistischen Bau des ehemaligen Knabenseminars – ursprünglich 1870 als Förderstätte für Priesteramtskandidaten errichtet – entstand hier ein lebendiger Raum, der Tradition und moderne Ausstellungsformate verbindet. Die Kapelle ist ein besonderes Kunstwerk, das bereits 1988 in New York ausgestellt wurde und seither weltweit, vor allem in den USA, präsentiert wurde.
Das Gebäude selbst trägt mit seiner historischen Aura und dem hohen Gewölbe des Weihenstephaner Saals zur Atmosphäre bei. Besonders auffällig ist der bewusste Einsatz von Tageslicht in den Ausstellungsräumen, der die Kunstwerke optimal zur Geltung bringt. Die Kapelle ist Teil eines innovativen Konzepts, das das Diözesanmuseum in Kooperation mit lokalen Partnern wie der Kunsthalle München weiterentwickelt. So entstand ein Ort, der nicht nur religiöse Motive, sondern auch gesellschaftliche Diskurse aufgreift – etwa durch Ausstellungen zu Engeln oder der Verehrung des Jesuskindes in bayerischen Frauenklöstern.
Mit wechselnden Sonderausstellungen – wie den thematischen Schwerpunkten zu Krippen oder der Rolle von Engeln als „Mittlern zwischen Himmel und Erde“ – lädt die Kapelle zu einem Dialog zwischen Glauben, Kunst und Kultur ein. Die Ausstellungen spiegeln dabei aktuelle Fragestellungen wider und verbinden historische Bezüge mit modernen Perspektiven. Besonders die Zusammenarbeit mit lokalen Künstlern wie Sylvia Hahn und Christoph Kürzeder prägt den Charakter des Ortes als Ort der Begegnung und des Austauschs.
Die Kapelle Mary’s Mantle ist damit mehr als nur ein sakraler Bau: Sie ist ein Ort der Inspiration, der durch ihre Ausstellungen und das umgebende Diözesanmuseum Besucher:innen zum Nachdenken anregt. Die harmonische Verbindung von Architektur, Kunst und Kultur macht sie zu einem besonderen Highlight auf dem Freisinger Domberg – ein Ort, der sowohl Gläubige als auch Kulturinteressierte anspricht.