Naturschutzgebiet

Mittleres Wietingsmoor

27259 Freistatt

Highlights

  • Das Mittlere Wietingsmoor ist ein ehemaliges Naturschutzgebiet in Niedersachsen, direkt nördlich von Freistatt gelegen.
  • Es war rund 298 Hektar groß und seit 1988 unter Naturschutz gestellt.
  • Das Moor wurde weitgehend industriell abgetorft und ist heute Gegenstand von Renaturierungsmaßnahmen durch Wiedervernässung.

Tipps

  • Das Gelände ist größtenteils renaturiert und ehemals industriell abgetorft.
  • Nördlich der Bahnstrecke Diepholz–Sulingen gelegen, eignet sich die Fläche für Naturschutzexkursionen.
  • Die östlichen Randbereiche dienen als Pufferzone und sind teilweise als Grünland nutzbar.

Eigenschaften

Outdoor Entspannt Ganzjährig

Ausflug Natur Schutz NSG Mittleres Wietingsmoor Freistatt

Das Mittlere Wietingsmoor liegt im niedersächsischen Freistatt und gehört zum Landkreis Diepholz. Es handelt sich um ein ehemaliges Naturschutzgebiet, das eine Fläche von rund 298 Hektar umfasste. Das Gebiet war ein bedeutender Bestandteil des FFH-Gebietes „Wietingsmoor“ und überschnitt sich zu einem geringen Anteil mit dem EU-Vogelschutzgebiet „Diepholzer Moorniederung“. Es grenzte im Westen an das ehemalige Naturschutzgebiet „Freistätter Moor“ und im Norden an das „Nördliche Wietingsmoor“. Seit dem Jahr 2018 ist das Mittlere Wietingsmoor in das neu ausgewiesene Naturschutzgebiet „Nördliches und Mittleres Wietingsmoor, Freistätter Moor und Sprekelsmeer“ integriert worden.

Das Moor befindet sich nördlich der Ortschaft Freistatt und direkt neben der noch heute genutzten Bahnstrecke zwischen Diepholz und Sulingen. Ursprünglich war das Gebiet deutlich kleiner, wurde jedoch im Jahr 1994 um zusätzliche Flächen erweitert, darunter Grünlandflächen östlich von Freistatt sowie ein Bereich nördlich des Bahndamms. In demselben Jahr wurde ein westlicher Streifen des Gebiets dem benachbarten Naturschutzgebiet „Freistätter Moor“ zugeordnet, wodurch sich die Flächengröße reduzierte. Diese Anpassungen spiegeln die Bemühungen um eine effektive Schutzgebietsverwaltung wider.

Das Mittlere Wietingsmoor ist ein ehemaliges Hochmoor, das weitgehend industriell abgetorft wurde. In den betroffenen Bereichen finden heute Maßnahmen zur Wiedervernässung und Renaturierung statt, um die ursprünglichen ökologischen Funktionen des Moorbodens wiederherzustellen. Im östlichen Randbereich des ehemaligen Schutzgebiets dominiert Grünland, das als Pufferzone für die Moorflächen dient. Daneben befinden sich auch einige landwirtschaftlich genutzte Ackerflächen. Diese Flächen tragen zur landschaftlichen Vielfalt des Gebiets bei und sind Teil eines größeren ökologischen Zusammenhangs in der Region.

Die Entwässerung des Moorgebiets erfolgt über ein System von Gräben, die letztendlich in die Flöte mit Moorkanal und von dort aus in die Große Aue münden. Diese Aue fließt nordwestlich von Nienburg in die Weser. Diese Wasserwege spielen eine entscheidende Rolle für die Feuchtigkeitsversorgung und das ökologische Gleichgewicht des Moorgebietes. Die Pflege und der Erhalt dieser Wasserwege sind daher von großer Bedeutung für den Schutz der Natur im Mittleren Wietingsmoor.

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Häufige Fragen zu Mittleres Wietingsmoor

Wo liegt das Mittlere Wietingsmoor?
Das Mittlere Wietingsmoor liegt nördlich der Ortschaft Freistatt im Landkreis Diepholz, Niedersachsen. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Seit wann war das Mittlere Wietingsmoor unter Naturschutz?
Das Gebiet stand seit dem 18. April 1988 unter Naturschutz. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Wie groß war das Naturschutzgebiet Mittleres Wietingsmoor?
Das Naturschutzgebiet umfasste rund 298 Hektar. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Was ist aus dem Naturschutzgebiet Mittleres Wietingsmoor geworden?
Zum 2. November 2018 wurde es in das neue Naturschutzgebiet „Nördliches und Mittleres Wietingsmoor, Freistätter Moor und Sprekelsmeer“ integriert. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Welche Flora und Fauna wird im Mittleren Wietingsmoor geschützt?
Das Gebiet diente dem Schutz von Hochmoorflächen sowie angrenzenden Grünland- und Ackerflächen, die als Pufferzonen dienen. Teilweise erfolgt dort Renaturierung abgetorfter Flächen. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia