Ruine

Burgruine Rammertshof

92224 Amberg

Highlights

  • Die Burgruine Rammertshof liegt auf einer Höhenzunge über dem Ammerbach bei Amberg.
  • Sie wurde im 13. Jahrhundert vom St. Katharinen-Spital Regensburg erbaut und später von der Familie Rubenbauer bewohnt.
  • Im Dreißigjährigen Krieg zerstört, bleiben heute Mauerreste und ein Vierseitenhof erhalten.

Tipps

  • Die Ruine liegt ruhig im Wald und ist über einen Wanderweg gut erreichbar.
  • Erhaltene Mauerreste des Palas und Wallanlagen sind vor Ort zu erkennen.
  • Die Aussicht von der Anhöhe lohnt sich besonders für Natur- und Geschichteinteressierte.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Burgruine Rammertshof

Die Burgruine Rammertshof liegt in einem Waldgebiet unmittelbar westlich des Rammertshofs über dem südlichen Talrand des Ammerbaches bei Amberg in Bayern. Die Spornburg wurde im 13. Jahrhundert im Auftrag des St. Katharinen-Spitals Regensburg errichtet und war ursprünglich von der Familie Rameltzhofer geleitet. Später gelangte die Burg in den Besitz der Familie Rubenbauer, die unter anderem verpflichtet war, in Krisenzeiten Soldaten an die Stadt Regensburg zu stellen. Die Familie Rubenbauer pflegt bis heute ihren Stammbaum.

Während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Burg vermutlich schwer beschädigt. Ein später errichteter Vierseitenhof brannte 1880 nieder. Heute sind von der ursprünglichen Anlage nur noch geringe Reste erhalten. Zu diesen zählen Mauerreste des etwa 23 mal 13 Meter messenden Palas, die aus Buckelquadern bestehen. Diese Fundamente wurden 1941 durch Oberregierungsrat Anton Dollacker identifiziert. Zudem lassen sich an der Westseite der Anlage Wall- und Grabenreste ausmachen.

Das Gelände der Burgruine ist als Bodendenkmal unter der Aktennummer D-3-6536-0126 sowie als denkmalgeschütztes Baudenkmal unter der Nummer D-3-61-beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege registriert. Die Ruine zählt damit offiziell zu den archäologischen und baugeschichtlichen Kulturdenkmälern der Region. Die Lage der Burg auf einer Höhenzunge bietet einen weiten Blick über das Umland, was sie zu einem markanten Punkt in der Landschaft macht.

Die Ruine ist über einen Wanderweg erreichbar, der sich durch das umliegende Waldgebiet zieht. Die Gegend gilt aufgrund ihrer abgelegenen Lage als besonders ruhig und landschaftlich reizvoll. Besucher berichten von einer idyllischen Atmosphäre und einer lohnenswerten Aussicht, die den Aufstieg zu den Überresten lohnend macht. Die Burganlage selbst ist nicht vollständig erschlossen, doch die erhaltenen Strukturen zeugen noch deutlich von ihrer mittelalterlichen Herkunft.

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