Kirche/Kloster

Bauernschmid-Kapelle

TS28, 83413 Fridolfing

Highlights

  • Die Bauernschmid-Kapelle in Fridolfing ist ein denkmalgeschützter Rundbau aus dem 19. Jahrhundert mit Barockmalereien.
  • Ursprünglich als Rupertuskapelle bekannt, zeigt sie eine Figur des Heiligen Rupertus, bemalt von einem Kirchenmaler nach Barockvorlage.

Tipps

  • Die Bauernschmid-Kapelle zeigt einen ungewöhnlichen Rundbau aus dem späten 19. Jahrhundert mit barocken Malereien an der Innenausstattung.
  • Ein barrierefreier Zugang ermöglicht Besuchern mit eingeschränkter Mobilität den Zutritt zur Kapelle.
  • Die Kapelle beherbergt eine Figur des Heiligen Rupertus, die als Namensgeberin für die Bezeichnung Rupertuskapelle dient.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Bauernschmid-Kapelle in Fridolfing – Sakrale Kultur

Die Bauernschmid-Kapelle in Fridolfing ist ein ungewöhnliches und historisch bedeutsames Sakralbauwerk, das sich als geschütztes Denkmal im Gemeindegebiet befindet. Als Schmidbauern-Kapelle im Verzeichnis des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege geführt, besticht sie durch ihren runden Baukörper, der um die Mitte des 19. Jahrhunderts errichtet wurde. Die Kapelle ist ein Zeugnis handwerklicher Tradition und regionaler Frömmigkeit, wobei ihr Name auf die Familie der Schmid-Bauern zurückgeht – ein Hinweis auf die bäuerlich-handwerkliche Prägung der Gegend.

Im Inneren beherbergt die Kapelle eine Figur des heiligen Rupertus, die von einem Kirchenmaler namens Hans Carda nach Vorlagen eines Barockkünstlers bemalt wurde. Dieser Umstand verleiht dem Bau nicht nur sakrale, sondern auch künstlerische Bedeutung. Der Name „Rupertuskapelle“ ist dabei historisch belegt, während die Bezeichnung „Bauernschmid-Kapelle“ auf die lokale Tradition verweist. Interessanterweise gab es Pläne, die Kapelle wegen feuchter Mauern abreißen und neu errichten zu lassen – ein Vorhaben, das jedoch vom Denkmalschutz verhindert wurde und die originale Substanz bewahrt hat.

Die Kapelle steht in engem Zusammenhang mit der historischen Entwicklung des Ortes, dessen Name sich über die Jahrhunderte wandelte: Von Berchaim im Jahr 1180 über mittelalterliche Varianten wie Hochenperkchaim bis hin zur heutigen Schreibweise. Diese Namensentwicklung spiegelt sowohl die Landschaft als auch die kulturellen Einflüsse der Region wider. Die Kapelle selbst ist ein Symbol für den Glauben und das handwerkliche Erbe der Fridolfinger Bevölkerung, das bis heute bewahrt wird.

Mit einer Bewertung von 5,0 Sternen in den Online-Plattformen ist die Bauernschmid-Kapelle nicht nur ein geschütztes Kulturdenkmal, sondern auch ein beliebter Ort für Besucher, die sich für regionale Geschichte und sakrale Baukunst interessieren. Ihr ungewöhnlicher Rundbau und die Verbindung zu lokalen Handwerkern machen sie zu einem besonderen Ausflugsziel in Fridolfing.

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