Museum

Turm Ohne Namen

An d. Stadtmauer 3, 34560 Fritzlar

Highlights

  • Der Graue Turm in Fritzlar ist einer der höchsten noch erhaltenen städtischen Wehrtürme Deutschlands.
  • Auf vier Etagen zeigt er Ausstellungen zur Stadtgeschichte, darunter die Hexenverfolgung und das Bonifatiusdenkmal.
  • Von der obersten Etage bietet sich ein beeindruckender Blick über die Stadt und das Umland.

Tipps

  • Der Graue Turm ist ein eindrucksvolles Wahrzeichen und lohnt einen Besuch, besonders für Fans der Stadtgeschichte.
  • In den Wintermonaten ist der Turm aufgrund von Glättegefahr geschlossen und nur bei Stadtführungen zugänglich.
  • Im Erdgeschoss zeigt eine Ausstellung zur mittelalterlichen Foltergeschichte, im zweiten Stock ein Modell des alten Fritzlar.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Turm Ohne Namen

Der Turm Ohne Namen, auch bekannt als Grauer Turm, ist eines der markantesten Wahrzeichen der Stadt Fritzlar im hessischen Schwalm-Eder-Kreis. Als einer der höchsten erhaltenen städtischen Wehrtürme Deutschlands ragt er über die Dächer der historischen Altstadt und zeugt noch heute von der ehemaligen Bedeutung Fritzlars als befestigte Stadt. Ursprünglich diente er als zentrales Element der städtischen Verteidigungsanlage, von wo aus Soldaten im ständigen visuellen Kontakt mit den Warten rund um die Stadt standen.

Heute beherbergt der Turm ein kleines, aber faszinierendes historisches Museum, das Besucher auf vier Etagen durch verschiedene Epochen der Stadtgeschichte führt. Im Erdgeschoss erwartet eine Ausstellung zur mittelalterlichen Foltergeschichte, inklusive Exponaten wie Schandpfahl, Pranger und dem sogenannten „Angstloch“. Die erste Etage widmet sich der Hexenverfolgung in Fritzlar und vermittelt eindrucksvoll den Alltag und das Schicksal der Verfolgten. Im zweiten Stock ist ein detailreiches Holzmodell des mittelalterlichen Fritzlar ausgestellt, das einen anschaulichen Einblick in das Stadtbild um das Jahr 1500 bietet.

Die dritte Etage trägt den Namen „Wigand-von-Gerstenberg-Etage“ und thematisiert die Zerstörung der Stadt im Jahr 1232. Mit großformatigen Karikaturen des Künstlers Rolf Henn und Texten des mittelalterlichen Chronisten Wigand von Gerstenberg wird dieses Kapitel der Geschichte lebendig. Die oberste Etage ist die „Bonifatius-Etage“, die sich mit der missionarischen Tätigkeit des Heiligen Bonifatius im nordhessischen Raum beschäftigt. Hier ist unter anderem ein originalgetreues Gipsmodell des Bonifatiusdenkmals zu sehen, das vom Künstler Ubbo Enninga geschaffen wurde.

Von der Aussichtsplattform oben bietet sich ein beeindruckender Panoramablick über Fritzlar und die umliegende Region. Der Turm ist besonders in der warmen Jahreszeit geöffnet, typischerweise vom 1. April bis 31. Oktober, und zieht mit seinem kulturhistorischen Angebot sowohl Einheimische als auch Touristen in seinen Bann. Mit einem Rating von 4,40 von 5 Sternen bei über 60 Bewertungen zählt er zu den empfehlenswerten Kulturzielen in der Region.

Bewertungen

4,4 (64) 4.4 aus 64 Bewertungen (Google)

Auf Google

4,4 (64) 4.4 · 64 Bewertungen auf Google
Auf Google ansehen

In der Nähe

Wetter & Pollenflug am Standort

Wetter wird geladen…
7-Tages-Vorhersage…