Archäologische Stätte

Bodendenkmal in Frontenhausen, #D-2-7441-0080

84160 Frontenhausen

Highlights

  • Das Bodendenkmal in Frontenhausen wurde 2009 im Rahmen eines Klassenprojekts der Keramikschule Landshut errichtet.
  • Es besteht aus drei Ziegelskulpturen und einer Bodenplatte und symbolisiert das gemeinsame Miteinander bei der Flurneuordnung.
  • Die Skulptur trägt die Inschrift „Staatspreis 2001/2002“ und steht auf einem Gelände, das durch Tonabbau geprägt ist.

Tipps

  • Das Denkmal ist etwas abseits der Straße gelegen und bietet eine ruhige Atmosphäre zum Verweilen.
  • Ideal für ein Picknick bei der Durchreise, besonders bei schönem Wetter.
  • Die skulpturale Anlage lädt zum kurzen Aufenthalt und zur Betrachtung der keramischen Kunst ein.

Eigenschaften

Kulturell Ganzjährig

Über Bodendenkmal in Frontenhausen, #D-2-7441-0080

Das Bodendenkmal in Frontenhausen mit der Kennung #D-2-7441-0080 ist ein künstlerisch und kulturell bedeutsames Objekt im Landkreis Dingolfing-Landau. Es zählt zu den archäologischen und kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten der Region und lädt Besucher ein, sich mit der Geschichte und Bedeutung der Flurneuordnung auseinanderzusetzen. Die Skulptur ist ein Zeugnis zeitgenössischer Kunst im ländlichen Raum und verbindet ästhetische Formensprache mit gesellschaftlichem Kontext.

Gestaltet wurde das Denkmal im Rahmen eines Klassenprojekts der Staatlichen Meisterschule für Keramik und Design Landshut im Jahr 2008. Die Künstlerin Heidi Wagner entwarf das Werk unter dem Titel „Konstruktives Miteinander“, das symbolisch den Prozess der Flurneuordnung und die dabei gelebte Zusammenarbeit widerspiegelt. Ausgeführt wurde die Skulptur aus Voll-Ziegel, Mörtel und Messing und besteht aus drei stelenartigen Elementen, die Menschen darstellen sollen. Diese stehen eng beieinander und verdeutlichen so das Prinzip der Gemeinschaft und des kooperativen Umgangs miteinander. Die einzelnen Ziegelsteine sollen zudem die vielen unterschiedlichen Flurstücke symbolisieren, die im Zuge der Flurneuordnung zu einem Ganzen zusammengefasst wurden.

Das Werk erhielt seine finale Form mit Unterstützung der Firma Girnghuber (GIMA) und unter fachkundiger Betreuung durch die Lehrkräfte Klaus Hufnagel und Martin Köver. Es steht auf einer Bodenplatte, die an den Staatspreis für die Flurneuordnungsmaßnahme in Frontenhausen erinnert – eine Auszeichnung, die die Gemeinde für ihr gelungenes Projekt erhielt. Die Verwendung von gebranntem Ton als Hauptmaterial unterstreicht zudem die regionale Bedeutung des historischen Tonabbaus im Umfeld von Frontenhausen.

Das Denkmal liegt etwas abseits der Hauptstraße und bietet so eine ruhige Atmosphäre zum Verweilen. Besucher berichten von einer idyllischen Umgebung, die sich gut für ein Picknick oder einen kurzen Moment der Ruhe eignet. Obwohl die Sitzgelegenheit auf dem Gelände im Laufe der Jahre etwas in Mitleidenschaft gezogen wurde, bleibt der Ort ein beliebter Anlaufpunkt für Reisende und Einheimische. Mit über 2.400 Bewertungen und einer durchschnittlichen Bewertung von 4 von 5 Sternen belegt die hohe Wertschätzung durch die Öffentlichkeit.

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