See

Kogeler See

17213 Kogel

Highlights

  • Der Kogeler See liegt im Nordwesten des Ortsteils Kogel in Mecklenburg-Vorpommern und hat eine Fläche von 39,3 Hektar.
  • Umgeben von Wald und teils altem Baumbestand, bietet der See eine Badestelle mit Sandstrand und Liegewiese.
  • Einst genutzt für Fischzucht und Bewässerung, ist heute der See ein Naherholungsgebiet mit guter Wasserqualität.

Tipps

  • Der Kogeler See bietet eine kleine Badestelle mit Sandstrand und Liegewiese direkt am Ufer.
  • Rund um den See erstreckt sich ein teils bewaldetes Uferbereich, ideal für Spaziergänge.
  • Der See ist gut geeignet für Angler, Forellen wurden hier bereits gefangen.

Eigenschaften

Outdoor Familie Entspannt Ganzjährig

Über Kogeler See

Der Kogeler See liegt im Ortsteil Kogel der Gemeinde Fünfseen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern. Das Gewässer befindet sich im Nordwesten von Kogel, zwischen dem Plauer See und der Müritz, und zählt damit zur östlichen Mecklenburger Seenplatte. Die Wasserfläche des Sees umfasst eine Fläche von 39,3 Hektar, der mittlere Wasserspiegel liegt bei 90,8 Metern über Normalhöhennull. Die Uferbereiche steigen leicht an und erreichen Höhen von über 100 Metern. Der See erstreckt sich über eine Länge von rund 1.700 Metern und eine maximale Breite von etwa 270 Metern. Die tiefste Stelle des Gewässers liegt bei etwa 14 Metern.

Der Kogeler See ist von einem teils dicht bewachsenen Baumbestand umgeben, der teils aus älteren Bäumen besteht. Im Norden schließt sich ein größeres Waldgebiet direkt an das Ufer an. Am südöstlichen Ufer befindet sich eine Badestelle mit teilweisem Sandstrand sowie einer umfangreichen Liegewiese, die sowohl in der Zeit der DDR als auch ab etwa 1998 von der örtlichen Schule für den Schwimmunterricht genutzt wurde. Die Badestelle gilt als beliebt, wenn auch klein und eher idyllisch gelegen.

In der DDR-Zeit wurde der See intensiv als Forellen-Fischzucht genutzt. Diese Nutzung hatte zur Folge, dass die Wasserqualität zeitweise unterdurchschnittlich war und es besonders im Sommer zu starken Algenblüten kam. Einige Forellen konnten aus den Zuchtanlagen entweichen und haben sich im See fortpflanzt, was später durch Fangberichte von Anglern bestätigt wurde. Daneben diente der See als Wasserspeicher für Bewässerungszwecke der umliegenden landwirtschaftlichen Flächen. Dazu wurde Anfang der 1970er Jahre eine Pumpstation errichtet, die Wasser aus dem See förderte und über ein Rohrleitungssystem auf die Felder verteilte. Um den Wasserstand konstant zu halten, wurde bei Bedarf Wasser aus dem Plauer See in den Kogeler See gepumpt.

Die Pumpstation wurde Ende der 1990er Jahre abgerissen, nachdem sich der Betrieb aufgrund steigender Energiekosten und fehlender Nachfrage nach regionalen Gemüseprodukten nicht mehr wirtschaftlich betreiben ließ. Heute sind noch deutliche Spuren der Anlage erhalten: ein Wall aus Granitschotter, der einen Teil des Sees abgrenzt, verlegte Kunststoffrohre im Gewässer sowie Überreste des ehemaligen Zauns. Eine kleinere Pumpanlage wurde später errichtet, jedoch nur sporadisch genutzt. Auf der Westseite des Sees, in der Satower Ecke, steht eine weitere, nicht mehr aktive Pumpe, die früher zur Brauchwasserversorgung einer LPG diente.

Der Kogeler See steht über einen Verbindungsgraben mit dem Hofsee bei Satow in Verbindung. Der mittlere Wasserstand des Hofsees liegt etwa einen halben Meter unter dem des Kogeler Sees. Der Graben diente einst als Überlaufschutz, um überschüssiges Wasser aus dem Kogeler See abzuleiten. Seit die Wasserstände nicht mehr künstlich reguliert werden, ist der Graben nur noch selten oder gar nicht mehr mit Wasser gefüllt. Der See gilt heute als ruhiges Ausflugsziel inmitten der Mecklenburger Seenplatte und wird gelegentlich von Anglern und Naturliebhabern aufgesucht.

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