Museum

Museum Fürstenfeldbruck

Hauptstraße 31, 82216 Fürstenfeldbruck

Highlights

  • Das Museum Fürstenfeldbruck zeigt seit 1991 die Geschichte des Zisterzienserklosters Fürstenfeld in moderner musealer Präsentation.
  • Barrierefrei zugänglich mit rollstuhlgerechtem Eingang, Parkplatz und WC – inklusive kunsthistorischer Highlights wie dem Altarbild von Christian Winck.
  • Wechselnde Sonderausstellungen verbinden regionale Geschichte mit überregionalen Bezügen, z. B. zu Kunst, Kultur und Alltagsleben um 1900.

Tipps

  • Der barrierefreie Zugang ermöglicht Besuchern mit eingeschränkter Mobilität eine ungehinderte Erkundung der Dauerausstellung.
  • Ein rollstuhlgerechter Parkplatz in unmittelbarer Nähe des Museums erleichtert die Anreise für alle Gäste.
  • Die Präsentation des kunsthistorisch bedeutenden Hausaltars aus dem 18. Jahrhundert bietet Einblicke in die klösterliche Tradition der Region.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Kultur im Museum Fürstenfeldbruck entdecken

Das Museum Fürstenfeldbruck ist ein kulturelles Zentrum mit einer bewegten Geschichte, das sich in der ehemaligen Brauerei und Pfisterei des Klosters Fürstenfeld befindet. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1991 bietet es Besuchern einen faszinierenden Einblick in die reiche Vergangenheit der Region. Ursprünglich als „Historisches Bezirksmuseum“ gegründet, wurde es 1904 von engagierten Bürgern des Historischen Vereins Fürstenfeldbruck ins Leben gerufen. Sein Ziel war es, heimische Kunst-, Volkskund- und archäologische Sammlungen zu bewahren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Die Dauerausstellung widmet sich vor allem dem einst berühmten Zisterzienserkloster Fürstenfeld, das weit über Bayerns Grenzen hinaus bekannt war. Durch anschauliche Präsentationen und historische Exponate wird das Leben im Kloster und seine Bedeutung für die Region lebendig. Ein besonderes Highlight ist der kunsthistorisch bedeutende Hausaltar mit einem Altarbild von Christian Winck (1761–1779), das ursprünglich aus der Abtkapelle des Klosters stammte. Diese private Leihgabe von August Aumiller zählt zu den herausragenden Schätzen der Sammlung.

Neben der Klostergeschichte zeigt das Museum auch das Leben in Fürstenfeldbruck um 1900, das sich durch städtische Lebensqualität, landschaftliche Schönheit und kulturelle Attraktionen auszeichnete. Regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen ergänzen das Angebot und setzen historische und kulturelle Themen der Region in einen überregionalen Kontext. Dabei werden aktuelle Forschungsergebnisse und Sammlungen präsentiert, die von regionaler Volkskunst bis zu internationaler Kunst reichen.

Das Museum legt besonderen Wert auf Barrierefreiheit und ist mit einem rollstuhlgerechten Eingang, einem rollstuhlgerechten Parkplatz sowie einem rollstuhlgerechten WC ausgestattet. So steht die kulturelle Vielfalt der Region allen Besuchern offen. Wer sich vertiefend mit den Ausstellungen beschäftigen möchte, findet im Ausstellungsarchiv auf der Homepage digitale Kataloge zu früheren Präsentationen, darunter Themen wie russische Kunst oder regionale Sammlungen.

Als Vorzeigeobjekt inspirierte das Museum Fürstenfeldbruck zahlreiche weitere Museumsgründungen in Bayern. Bis heute bleibt es ein wichtiger Ort für Geschichtsinteressierte, Kunstliebhaber und alle, die sich für die kulturelle Identität der Region begeistern. Die Verbindung von lokaler Geschichte und überregionalen Bezügen macht es zu einem besonderen Ausflugsziel mit bleibendem Eindruck.

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