Kirche/Kloster

St. Maria Himmelfahrt

Fürstenfeld 7, 82256 Fürstenfeldbruck

Highlights

  • Die Klosterkirche St. Mariä Himmelfahrt in Fürstenfeldbruck ist ein bedeutendes barockes Sakralbauwerk aus dem frühen 18. Jahrhundert.
  • Errichtet durch Kurfürst Max Emanuel von Bayern und gestaltet von Giovanni Antonio Viscardi, gilt sie als „bayerischer Escorial“.
  • Nach der Säkularisation wurde sie zur königlichen Landhofkirche und dient heute als Pfarr- bzw. Nebenkirche.

Tipps

  • Die Klosterkirche St. Mariä Himmelfahrt in Fürstenfeldbruck ist ein bedeutendes barockes Sakralbauwerk und ehemalige Zisterzienserkirche, heute Pfarr- bzw. Nebenkirche.
  • Der imposante Westgiebel und die prächtige Innenausstattung im barocken Stil sind sehenswert, jedoch teilweise durch Schutzgitter eingeschränkt.
  • Aufgrund der Größe und architektonischen Details lohnt sich ein Besuch besonders für Interessierte an Kunst und Architektur des 18. Jahrhunderts.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Ausflug Kultur Sakral: St. Maria Himmelfahrt in Fürstenfeldbruck

Die Klosterkirche St. Mariä Himmelfahrt in Fürstenfeldbruck zählt zu den herausragendsten Sakralbauten des süddeutschen Barock und ist ein bedeutendes Kulturdenkmal Bayerns. Errichtet im Auftrag von Kurfürst Max Emanuel, entstand die Kirche ab dem frühen 18. Jahrhundert und wurde von renommierten Baumeistern wie Giovanni Antonio Viscardi sowie den Brüdern Asam gestaltet. Ursprünglich Teil eines Zisterzienserklosters, dient sie heute als Pfarr- und Nebenkirche und begeistert Besucher mit ihrer monumentalen Architektur und kunstvollen Innenausstattung.

Der imposante Westgiebel sowie die prächtige Fassade mit ihren übereinandergestellten Säulenordnungen – Toskanisch, Ionisch und Korinthisch – zeugen vom hohen künstlerischen Anspruch des Bauprojekts. Besonders auffällig sind die schräggestellten Sockel der Säulen, die der Kirche ein unverwechselbares Erscheinungsbild verleihen. Der mächtige Turm ragt nördlich des Chors auf und prägt mit seiner Höhe von 70 Metern das Stadtbild. Auch die reich verzierte Giebelnische mit der Kupferstatue des Salvator Mundi sowie die Darstellungen der Ordensheiligen Benedikt und Bernhard unterstreichen den repräsentativen Charakter des Bauwerks.

Der Innenraum besticht durch seine klare Raumschachtelung und monumentale Ausmaße: Ein fünfjochiges Langhaus führt zum vierjochigen Chor, dessen stark eingesprungene Form die Tiefe des Raumes betont. Riesige Wandpfeiler mit je vier Halbsäulen gliedern den Kirchenraum und tragen das Tonnengewölbe, das durch Gurtbögen strukturiert wird. Über den Seitenschiffen spannen sich Quer- und Hochemporen, während eine durchgehende Attika den oberen Abschluss des Innenraums bildet. Die kunstvolle Innenausstattung, die bis weit in das 18. Jahrhundert reicht, unterstreicht den barocken Prunk des Gotteshauses und lädt zur Besinnung und Bewunderung ein.

Nach der Säkularisation wurde die Kirche zur königlichen Landhofkirche erklärt, wodurch ihr Abriss verhindert wurde. Im 20. Jahrhundert übernahm die Benediktinerabtei Ettal die Nutzung des Klosters, bevor die Kirche ab 1953 als Pfarrkirche diente. Seit den 1960er Jahren fungiert sie als Nebenkirche, vor allem für Trauungen und besondere Gottesdienste. Eine umfassende Restaurierung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts brachte Fassade und Innenräume wieder auf Vordermann und bewahrte den ursprünglichen barocken Charakter.

Heute gehört St. Mariä Himmelfahrt zu den meistbesuchten Kultur- und Sakralstätten der Region und genießt mit fast fünfstelliger Bewertung auf Google außergewöhnliche Beliebtheit. Besucher berichten von der schieren Masse an Stein, Stuck und Gold, die in diesem Bauwerk vereint ist, und sind gleichermaßen beeindruckt vom äußeren Erscheinungsbild wie vom geschützten Innenraum. Die Kirche ist ein kulturelles Juwel, das die Blütezeit des bayerischen Barock lebendig werden lässt – ein Ort der Ruhe, Schönheit und historischen Bedeutung in Fürstenfeldbruck.

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Häufige Fragen zu St. Maria Himmelfahrt

Wann wurde die Klosterkirche St. Mariä Himmelfahrt in Fürstenfeldbruck erbaut?
Der Neubau der Klosterkirche begann 1700 unter Kurfürst Max Emanuel von Bayern. Die Grundsteinlegung erfolgte am 5. August 1700. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Wer war der Architekt der Klosterkirche St. Mariä Himmelfahrt?
Die Klosterkirche wurde vom Münchner Hofbaumeister Giovanni Antonio Viscardi entworfen, einem gebürtigen Graubündner. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Warum wird die Kirche auch „bayerischer Escorial“ genannt?
Die Klosterkirche St. Mariä Himmelfahrt zählt zu den bedeutendsten Werken des süddeutschen Barocks, weshalb sie auch als „bayerischer Escorial“ bezeichnet wird. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Welche Funktion hat die Kirche heute?
Seit 1953 dient die ehemalige Klosterkirche als Pfarr- bzw. Nebenkirche für Trauungen und Gottesdienste in Fürstenfeldbruck. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia