Siebenbogenbrücke
Highlights
- Die Siebenbogenbrücke in Fürth überquert die Rednitz und führt fünf Bahngleise sowie einen Fußgängersteg.
- Errichtet 1862–1863, wurde sie später für mehr Gleise erweitert und 1945 teilweise zerstört.
- Heute dient sie als wichtige Verbindung für den Eisenbahnverkehr und verfügt über zusätzliche Betonbrücken für extra Gleise.
Tipps
- Der Bau der Brücke begann 1862, und sie wurde 1863 fertiggestellt. Später wurde sie erweitert, um zusätzliche Gleise aufzunehmen.
- Heute ist die Brücke ein bedeutendes Verkehrsbauwerk und steht unter Denkmalschutz. Sie kann von verschiedenen Standorten aus besichtigt werden.
Eigenschaften
Ausflug Kultur Denkmal Siebenbogenbrücke Fürth
Die Siebenbogenbrücke in Fürth ist eine bedeutende Eisenbahnbrücke, die sich etwa 600 Meter westlich des Fürther Hauptbahnhofs befindet. Sie überspannt die Rednitz und führt mehrere wichtige Bahnstrecken: die Linie Nürnberg–Bamberg, die Strecke Fürth–Würzburg sowie die Rangaubahn. Mit einer Länge von 186,7 Metern und einer Breite von 25,1 Metern zählt sie zu den markanten Bauwerken der Region. Die Brücke besteht aus sieben Bögen, von denen jeder eine Stützweite von 20,4 Metern aufweist. Über diese Bögen führen fünf Bahngleise sowie ein Fußgängersteg in einer Höhe von etwa zehn Metern.
Der Bau der Brücke begann im Jahr 1862 und wurde unter der Leitung des Bezirksingenieurs Reissinger durchgeführt. Das Bauwerk stieß bei der Bevölkerung auf großes Interesse – an manchen Tagen mussten Schaulustige sogar von der Polizei vom Baustellenbereich ferngehalten werden. Während der Bauarbeiten kam es zu einem Unfall, bei dem sechs Arbeiter verletzt wurden. Der Schlussstein der Brücke wurde im Jahr 1863 gesetzt. Ursprünglich wurde ab 1865 eine eingleisige Strecke nach Würzburg über die Brücke geführt. Um auch die Strecke nach Bamberg aufzunehmen, wurde sie in den Jahren um 1891/92 erweitert, um vier Gleise zu tragen.
Mit steigendem Zugverkehr wurde Mitte der 1890er Jahre ein eigenes Gleis für die Rangaubahn errichtet, das südseitig als separate Brücke angefügt wurde. Um den Fußgängerverkehr auch bei Hochwasser sicher über den Rednitzgrund zu leiten, wurde 1925 der Fronmüllersteg angebaut. Während des Zweiten Weltkriegs wurde 1945 ein Pfeiler der Brücke durch deutsche Truppen gesprengt. Die US Army errichtete daraufhin eine Behelfsbrücke und ließ das Bauwerk bis 1947 wiederherstellen. In den Jahren 1969 bis 1970 wurde die Brücke im Zuge von Umbaumaßnahmen um 2,4 Meter verbreitert, entkernt und mit Beton verfüllt. Der Fronmüllersteg wurde erneuert und der Gleisabstand auf vier Meter erweitert.
Im Jahr 2010 wurde im Rahmen des Ausbaus der S-Bahn nach Forchheim nördlich der Siebenbogenbrücke eine neue moderne Brücke mit zwei Gleisen errichtet. Diese neue Anlage verfügt ebenfalls über sieben Bögen und ergänzt das bestehende Brückensystem. Die Siebenbogenbrücke bleibt somit nicht nur ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, sondern auch ein zeithistorisches Zeugnis der regionalen Eisenbahnentwicklung. Heute dient sie als Denkmal der Ingenieurskunst des 19. Jahrhunderts und ist ein beliebtes Ausflugsziel für Interessierte der Verkehrs- und Baugeschichte in Fürth.
Bewertungen
Auf Google
In der Nähe
Gastronomie in der Nähe
Übernachtung in der Nähe
Ausflugsziele in der Nähe
Weitere Anbieter
Wetter & Pollenflug am Standort
Häufige Fragen zu Siebenbogenbrücke
Wo befindet sich die Siebenbogenbrücke in Fürth?
Quelle: wikipedia
Wann wurde die Siebenbogenbrücke erbaut?
Quelle: wikipedia
Wie viele Bögen hat die Siebenbogenbrücke wirklich?
Quelle: wikipedia
Welche Funktion hat die Siebenbogenbrücke heute?
Quelle: wikipedia
Gab es bedeutende Ereignisse während oder nach dem Bau der Brücke?
Quelle: wikipedia