Funkerbergbörse
Highlights
- Die Funkerbergbörse versteigert historische Funktechnik und Museumsexponate aus dem Archiv des Rundfunksenders.
- Seit 2011 findet auf dem Funkerberg eine Börse mit Neu- und Gebrauchtware statt – von Antiquitäten bis zu moderner Technik.
Tipps
- Der Kultursaal im Senderhaus 1 bietet ausreichend Platz für Ausstellungen und ermöglicht eine übersichtliche Präsentation von Funkgeräten und historischen Objekten.
- Ein Leitsystem im Innen- und Außenbereich erleichtert die Orientierung und führt Besucher zu den wichtigsten Ausstellungsbereichen und historischen Stätten.
- Die Versteigerung von Archivstücken aus dem Museumsbestand bietet die Möglichkeit, seltene und historisch wertvolle Funktechnik zu erwerben oder zu bewundern.
Eigenschaften
Funkerbergbörse: Kulturdenkmal Funkerberg 20 – Ausflugsziel
Die Funkerbergbörse am historischen Funkerberg 20 ist ein einzigartiges kulturelles Schmuckstück mit tiefen Wurzeln in der Funk- und Rundfunkgeschichte Deutschlands. Als lebendiges Stück Technikgeschichte verbindet sie die Vergangenheit mit dem modernen Austausch – sei es durch historische Versteigerungen oder den Handel mit Funktechnik, Antiquitäten oder modernen Kommunikationsgeräten. Im Herzen des Senderhauses 1 bietet der Kultursaal eine ansprechende Ausstellungsfläche, auf der Händler und Besucher gleichermaßen auf ihre Kosten kommen.
Die Geschichte des Funkerbergs reicht bis ins Jahr 1911 zurück, als auf dem damaligen Windmühlenberg erste funktechnische Experimente durchgeführt wurden. Nach der Übernahme durch die Deutsche Reichspost 1919 begann die Umrüstung der Anlagen für den zivilen Rundfunk, was den Standort zur „Wiege des Rundfunks in Deutschland“ machte. Die Nationalsozialisten nutzten die Funkstation ab 1933 für politische Zwecke, doch der Funkerberg blieb stets ein Symbol für technologischen Fortschritt und kulturelle Identität – besonders durch den prägenden Mast 17, die älteste erhaltene Stahlgitterkonstruktion Deutschlands und seit 1946 unter Denkmalschutz stehende Ikone.
Heute ist die Funkerbergbörse ein Ort, an dem Geschichte lebendig wird: Ob als Versteigerungsplattform für archivierte Funkutensilien oder als Markt für Enthusiasten moderner und historischer Technik – hier findet jeder Interessierte etwas Passendes. Das Leitsystem im Innen- und Außenbereich führt Besucher durch die wechselvolle Geschichte des Standorts, von den frühen Telegraphie-Versuchen bis zur Sanierung des Antennenträgers Mast 17. Besonders die jüngsten Restaurierungsarbeiten unterstreichen die Bedeutung des Funkerbergs als technisches Denkmal und kulturelles Erbe der Region.
Ein Besuch lohnt sich nicht nur für Technikbegeisterte, sondern auch für alle, die die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart erleben möchten. Mit kostenfreiem Eintritt für Kinder unter sechs Jahren wird die Funkerbergbörse zudem zu einem familienfreundlichen Ausflugsziel. Als Teil des historischen Rundfunks und der Funktechnikgeschichte steht der Ort für Innovation, Handwerk und die Faszination, die von der Entwicklung der Kommunikation ausgeht – ein Stück lokaler Identität, das weit über die Grenzen der Region hinausstrahlt.