Naturschutzgebiet

Fehlatal

72513 Hettingen

Eigenschaften

Outdoor Entspannt Ganzjährig

Ausflug Natur Schutz NSG Fehlatal Hettingen

Das Fehlatal ist ein landschaftlich reizvolles Naturschutzgebiet im Südwesten Baden-Württembergs, das sich zwischen den Gemeinden Neufra und Hettingen im Landkreis Sigmaringen erstreckt. Es zählt seit seiner Ausweisung als Naturschutzgebiet (NSG-Nummer 4.118) zu den besonders geschützten Naturräume der Region und ist bekannt für seine unberührte, stille Idylle. Das Tal mündet kurz vor seinem Zusammenfluss mit der Lauchert und bildet innerhalb der Mittleren Flächenalb einen typischen Wiesentalabschnitt, der durch seine natürliche Unbebaubarkeit und artenreiche Flora überzeugt.

Das etwa 55 Hektar große Schutzgebiet erstreckt sich über eine Länge von rund acht Kilometern entlang der Fehla, die sich hier in zahlreichen Mäandern durch das Tal schlängelt. Diese landschaftliche Eigenart sowie die feuchten Aueböden prägen ein vielschichtiges Biotop: Von Flutrasen über Nass- und Frischwiesen bis hin zu Halbtrockenrasen und Waldsäumen zeigt das Fehlatal eine typische Abfolge von Lebensräumen. Besonders bemerkenswert ist, dass auf einer Strecke von sieben Kilometern weder Straßen noch Gebäude die natürliche Stille stören – ein seltener Zustand in der heutigen Kulturlandschaft.

Ein weiteres Merkmal des Fehlatales sind die historischen Bewässerungsanlagen in Form von Graben- und Schleusensystemen aus dem 19. Jahrhundert. Diese einst von Bauern genutzten Strukturen dienten dazu, die Wiesen auch in Trockenphasen zu bewässern und gleichzeitig mit Nährstoffen zu versorgen. Mitte der 1960er Jahre wurde diese Bewirtschaftungsform jedoch aufgegeben. Heute gilt die Erhaltung und Wiederherstellung dieser kulturhistorisch bedeutsamen Wässerwiesenwirtschaft als landeskulturelles Ziel.

Das Fehlatal grenzt im Süden an das Landschaftsschutzgebiet Laucherttal mit Nebentälern und ist Teil des umfangreicheren FFH-Gebiets „Gebiete um das Laucherttal“. Diese enge räumliche Verknüpfung unterstreicht die ökologische Bedeutung des Tales innerhalb des Albvorlandes. Wanderer und Radfahrer schätzen das Tal gleichermaßen: Wanderungen ab Neufra ins Tal und zurück bieten etwa 14 Kilometer an abwechslungsreicher Natur, während Radtouren durch das Tal besonders wegen der gut ausgebauten und gepflegten Wege beliebt sind.

Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 5,0 von 5 Sternen bei zahlreichen positiven Rückmeldungen zählt das Fehlatal zu den besonders geschätzten Naturerlebnisräumen in der Region. Besucher berichten von unvergesslichen Wanderungen, friedvollen Radtouren und einer authentischen Naturlandschaft, die Kindheitserinnerungen wachruft und Erwachsene gleichermaßen begeistert. Als Teil der Naturschutzgebiete im Landkreis Sigmaringen trägt das Fehlatal maßgeblich zur Erhaltung der biologischen Vielfalt und der landschaftlichen Eigenart der Schwäbischen Alb bei.

Bewertungen

5,0 (90) 5.0 aus 90 Bewertungen (Landbummel + Google kombiniert)

Auf Google

5,0 (45) 5.0 · 45 Bewertungen auf Google
Auf Google ansehen

In der Nähe

Wetter & Pollenflug am Standort

Wetter wird geladen…
7-Tages-Vorhersage…

Häufige Fragen zu Fehlatal

Wo liegt das Fehlatal?
Das Fehlatal liegt im Südwesten Baden-Württembergs, zwischen den Städten Gammertingen und Hettingen sowie der Gemeinde Neufra im Landkreis Sigmaringen. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Warum ist das Fehlatal ein Naturschutzgebiet?
Das Fehlatal wurde zum Naturschutzgebiet erklärt, um das landschaftlich reizvolle und ungestörte Wiesental der Fehla mit seiner artenreichen Flora und historischen Wässerwirtschaft zu erhalten. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Wie groß ist das Fehlatal?
Das Naturschutzgebiet Fehlatal umfasst eine Fläche von 55,2 Hektar. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Welche Bedeutung hat die Fehla im Tal?
Die Fehla schlängelt sich unverbaut und unbegradigt durch das Tal und prägt mit ihren Auewiesen und Feuchtgebieten den naturnahen Charakter des Tals. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Gibt es im Fehlatal historische Besonderheiten?
Ja, im Fehlatal sind noch alte Bewässerungsgräben aus dem 19. Jahrhundert erhalten, die Teil einer historischen Wässerwirtschaft waren. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia