Parks & Gärten

Internationale Gärten

30827 Garbsen

Highlights

  • Der Hinübersche Garten in Hannover-Marienwerder zählt zu den frühesten Landschaftsgärten Deutschlands.
  • Der 40 Hektar große Park wurde 1766 nach englischen Vorbildern angelegt und heute nach historischem Vorbild wiederhergestellt.
  • Besucher können auf alten Wegen durch den Garten wandern und historische Elemente wie den Hexenturm entdecken.

Tipps

  • Spaziergänge durch den historischen Landschaftsgarten bieten ruhige Naturerlebnisse mit alten Bäumen, Teichen und Denkmälern.
  • Der Amtmannsgarten lädt zum Verweilen ein, umgeben von Zierpflanzen und kunstvoll angelegten Blumenbeeten.
  • Ein Audiospaziergang oder die Informationsbroschüre vertiefen das Verständnis für die Gartenkunst des 18. Jahrhunderts.

Eigenschaften

Outdoor Familie Entspannt Ganzjährig

Über Internationale Gärten

Die Internationalen Gärten, auch bekannt als Hinüberscher Garten, befinden sich im Stadtteil Garbsen der Region Hannover in Niedersachsen. Diese historische Parkanlage zählt zu den frühesten Landschaftsgärten Deutschlands und ist ein Ort der Ruhe und Erholung mitten in der Natur. Ursprünglich um 1766 vom damaligen Amtmann des Klosters Marienwerder angelegt, spiegelt der Garten das Ideal des englischen Landschaftsgartens wider, bei dem gestalterische Elemente harmonisch mit der natürlichen Umgebung verschmelzen. Die Anlage erstreckt sich über rund 40 Hektar und verbindet geschickt Parklandschaften, Waldflächen, Wasserstellen sowie Wiesen und Felder.

Besucher erleben einen Garten, der sowohl optisch als auch ökologisch überzeugt. Im Rahmen des EXPO-Projektes „Stadt als Garten“ wurde die Parkanlage nach historischem Vorbild wiederhergestellt, ohne dass sie jemals grundlegend umgestaltet worden war. Dadurch ist ihr ursprünglicher Charme bis heute erhalten geblieben. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen unter anderem der restaurierte Amtmannsgarten mit einer Vielzahl an Zierpflanzen, der neu gestaltete Teich mit blühenden Stauden und Gehölzen sowie der markante Hexenturm – eine kunstvolle Ruine aus der Entstehungszeit des Parks, die heute über einen neu angelegten Weg erreichbar ist und von dem aus sich ein schöner Rundblick über das Gelände bietet.

Die Wege im Hinüberschen Garten laden zu ausgedehnten Spaziergängen ein und führen durch abwechslungsreiche Landschaften, die sowohl für Naturliebhaber als auch für Geschichtsinteressierte von Reiz sind. An besonders malerischen Stellen wurden Bänke aufgestellt, die zum Verweilen und Genießen der ruhigen Atmosphäre einladen. Der Garten ist nicht nur ein kulturelles, sondern auch ein ökologisch wertvolles Gebiet und bildet einen Teil des sogenannten „Grünen Ringes“, der verschiedene Natur- und Erholungsflächen miteinander verbindet. Auch für Tierbesitzer ist der Park attraktiv, da Hunde hier willkommen sind und sich ebenso wie ihre Halter an der naturnahen Umgebung erfreuen können.

Für alle, die mehr über die Geschichte und Gestaltung des Parks erfahren möchten, steht eine informative Broschüre des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün zur Verfügung, die viele Details zu den einzelnen Bereichen des Gartens enthält. Zusätzlich kann ein Audiospaziergang genutzt werden, um die Besichtigung noch intensiver zu erleben. Regelmäßig finden auch Führungen im Rahmen des Programms „Grünes Hannover“ statt, die von der Grünflächenpflege betreut werden. Der Hinübersche Garten ist somit ein lohnendes Ausflugsziel für alle, die die Schönheit historischer Gartenkunst und die Kraft der Natur miteinander verschmolzen erleben möchten.

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