Denkmal/Gedenkstätte

Partnachklamm

Wildenau 14, 82467 Garmisch-Partenkirchen

Tipps

  • Kinderwagen und Rollatoren sind nicht erlaubt, der Weg ist teilweise schmal und uneben.
  • Ein Online-Ticket mit QR-Code sollte vorab auf dem Handy gespeichert werden, da kein WLAN oder Empfang vor Ort verfügbar ist.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Ausflug Kultur Denkmal Partnachklamm Garmisch Partenkirchen

Die Partnachklamm in Garmisch-Partenkirchen zählt zu den eindrucksvollsten Naturdenkmälern Bayerns und ist eines der bekanntesten Ausflugsziele im südlichen Alpenvorland. Diese über 700 Meter lange und stellenweise mehr als 80 Meter tiefe Schlucht wurde vom Wildbach Partnach in den harten Muschelkalk des Wamberger Sattels hineingefressen. Seit 1912 ist die Klamm als Naturdenkmal geschützt und zählt heute zu den meistbesuchten Geotopen des Freistaates. Ihre geologische Entstehung reicht zurück bis in die Trias, als sich im Meer zunächst harte Kalkschichten und später weichere Mergel ablagerten. Die heutige Form entstand durch die Kraft des Wassers, das mit der Zeit auch die härteren Gesteinsschichten durchtrennte.

Die touristische Erschließung begann bereits im 18. Jahrhundert, als die Klamm als Weg zur Überwindung des Reintals genutzt wurde. Noch bis in die 1960er Jahre diente der Bach als sogenannter Triftbach, auf dem Holz aus dem Gebirge flussabwärts transportiert wurde – ein gefährlicher Beruf, der mehrfach tödlich endete. Heute lädt die gut ausgebaute Wanderung durch die Klamm zu einem beeindruckenden Naturerlebnis ein. Der Weg verläuft größtenteils auf der rechten Seite des Baches und ist auch für ältere Besucher sowie Familien mit Kindern geeignet, da kaum Höhenunterschiede zu bewältigen sind. Besonders sehenswert ist der über 100 Meter lange Stollen, der 1992 nach einem erheblichen Felssturz 1991 angelegt wurde und an der ehemaligen Wegführung sowie einem kleinen Stausee vorbeiführt.

Die Partnachklamm ist ganzjährig geöffnet und zieht sowohl Sommer- als auch Wintergäste an. Im Winter bietet die vereiste Landschaft ein besonders mystisches Ambiente, während im Frühjahr die Schneeschmelze für beeindruckende Wasserfälle sorgt – gelegentlich führt die starke Strömung allerdings auch zu vorübergehenden Sperrungen. Aufgrund der einfachen Erreichbarkeit aus dem Zentrum von Garmisch-Partenkirchen und der barrierearmen Wegführung ist die Klamm ein beliebtes Ausflugsziel für Einheimische und Touristen aus aller Welt. Besucherzahlen werden bewusst gesteuert, um die Natur und die Besuchererfahrung gleichermaßen zu schützen. Hinweise zur Benutzung, Sicherheitsvorkehrungen und ein modernes Eintrittssystem sorgen für einen reibungslosen Ablauf.

Die Klamm wurde bereits 2002 mit dem Gütesiegel „Bayerns schönste Geotope“ ausgezeichnet und trägt damit ihren Stellenwert als geologisch wie landschaftlich bedeutsames Naturphänomen mit sich. Mit ihren markanten Felsformationen, dem raumgreifenden Klang des Wassers und der tiefen Schlucht, die von hohen Kalkwänden umgeben ist, bietet die Partnachklamm ein unvergessliches Erlebnis. Sie verkörpert die Kraft der Natur und zeigt eindrucksvoll, wie Wasser über Jahrmillionen hinweg die Landschaft formen kann.

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Häufige Fragen zu Partnachklamm

Wie lang ist die Partnachklamm und wie tief ist sie?
Die Partnachklamm ist etwa 700 Meter lang und an ihrer tiefsten Stelle über 80 Meter tief eingeschnitten. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Wann wurde die Partnachklamm zum Naturdenkmal erklärt?
Die Partnachklamm wurde 1912 zum Naturdenkmal erklärt. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Welche geologischen Schichten prägen die Partnachklamm?
Die Klamm wurde durch Muschelkalk und weichere Partnach-Schichten geformt, die vor rund 240 Millionen Jahren entstanden. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Ist die Partnachklamm das ganze Jahr über geöffnet?
Ja, die Partnachklamm ist ganzjährig tagsüber geöffnet. Besuchern wird jedoch empfohlen, werktags vor 10:30 oder nach 15:00 Uhr zu kommen. Stand Juni 2026.

Quelle: website

Gibt es Einschränkungen für den Besuch mit Kinderwagen oder Rollstuhl?
Ein Durchgang mit Kinderwagen oder Buggys ist nicht möglich. Auch mit Rollstuhl ist der Besuch nicht realisierbar. Stand Juni 2026.

Quelle: website