Kirche/Kloster

St. Mariä Himmelfahrt

Markt 3, 52511 Geilenkirchen

Highlights

  • Die römisch-katholische Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt in Geilenkirchen ist ein Baudenkmal im Stadtzentrum.
  • Der heutige Kirchenbau wurde 1822 bis 1825 nach Plänen von Johann Peter Cremer errichtet und 1851 geweiht.
  • Die Kirche verfügt über eine klassizistische Backsteinarchitektur, Tonnengewölbe und eine Orgel mit 29 Registern aus 1984.

Tipps

  • Die Kirche St. Mariä Himmelfahrt in Geilenkirchen ist eine geschichtsträchtige Backsteinkirche im Stadtzentrum, direkt neben der Stadtverwaltung gelegen.
  • Nach einem Brand 2014 wurde der Innenraum umfassend restauriert und die Kirche 2015 wiedereröffnet – ein Besuch lohnt sich besonders für die architektonischen Details.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Ausflug Kultur Sakral St. Mariä Himmelfahrt Geilenkirchen

Die römisch-katholische Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt in Geilenkirchen ist ein bedeutendes sakrales Bauwerk im Herzen der Stadt. Sie steht unter Denkmalschutz und zählt zu den kulturhistorischen Highlights der Region. Die Kirche befindet sich zentral zwischen der Stadtverwaltung und dem ehemaligen Burgstandort, auf dem heute das Bischöfliche Gymnasium St. Ursula untergebracht ist. Südöstlich der Kirche erstreckt sich der Ehrenfriedhof, der den geschichtsträchtigen Ort ergänzt.

Die Geschichte der Kirche reicht weit zurück. Bereits im Mittelalter wird eine erste Kirche urkundlich erwähnt, die später abgerissen und durch neue Bauten ersetzt wurde. Die heutige Backsteinkirche in klassizistischem Stil wurde im 19. Jahrhundert erbaut und feierte ihren ersten Gottesdienst einige Jahre später. Im Laufe der Jahrzehnte wurde sie mehrfach renoviert und umgestaltet. Ein schwerer Brand im Jahr 2014 führte zu erheblichen Schäden im Innenraum, woraufhin die Kirche für rund 20 Monate geschlossen war. Nach aufwendigen Restaurierungsarbeiten konnte sie Ende 2015 feierlich wiedereröffnet werden.

Architektonisch zeigt die Kirche klassizistische Züge mit einem kreuzförmigen Grundriss. Das Langhaus wird von einem kürzeren Querhaus durchkreuzt, die Fronten der Kreuzarme sind mit flachen Giebeln versehen. Im Osten erhebt sich ein dreigeschossiger Turm mit Kuppelhaube. Das Innere überzeugt durch Tonnengewölbe und eine flache Pendentifkuppel über der Vierung. Im Westen befinden sich links die Taufkapelle und rechts die Marienkapelle. Die kunstvolle Buntverglasung stammt größtenteils von der Glasmalerin Maria Katzgrau und wurde in den 1940er und 1960er Jahren realisiert.

Die Ausstattung der Kirche vereint verschiedene Epochen: Der Hochaltar aus Holz ziert ein Altargemälde aus dem 18. Jahrhundert, weitere kunstvolle Elemente sind Heiligenfiguren aus Holz sowie ein Silberleuchter aus dem 19. Jahrhundert. Die Orgel mit mechanischer Traktur wurde in den 1980er Jahren von Heinz Wilbrand erbaut und verfügt über 29 Register. Hinzu kommt eine kleinere Truhenorgel niederländischer Herstellung. Der Kirchturm beherbergt fünf Glocken, darunter Exemplare aus dem 16. und 17. Jahrhundert sowie aus jüngerer Zeit.

Die St. Mariä Himmelfahrt ist nicht nur ein Ort des Glaubens, sondern auch ein kulturelles Zentrum, das Besucher durch seine architektonische Schönheit und reiche Geschichte anspricht. Die Gemeinde lebt die Sakralität lebendig, wie auch die kindgerechte Gestaltung von Gottesdiensten zeigt. Die Kirche ist ein beeindruckendes Beispiel für die religiöse und künstlerische Entwicklung der Region und lädt sowohl Einheimische als auch Touristen zur Besinnung und zum kulturellen Erlebnis ein.

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