Kirche/Kloster

Gefallenendenkmal

Aitrachstraße 15, 78187 Geisingen

Highlights

  • Das Gefallenendenkmal in Geisingen steht im Friedhof und zeigt sitzende Soldaten unter einem Engel.
  • Es trägt Inschriften und Gedenktafeln für die Kriegsopfer beider Weltkriege.
  • Namen und Daten der Gefallenen aus Kirchen-Hausen sind auf dem Denkmal verzeichnet.

Tipps

  • Das Denkmal befindet sich im Friedhof von Kirchen-Hausen, direkt an der Friedhofsmauer.
  • Neben dem Hauptdenkmal mit Engel und sitzenden Soldaten gibt es links und rechts je eine Gedenktafel für den Zweiten Weltkrieg.
  • In der Nähe befinden sich weitere Soldatengräber mit Steinkreuzen und Inschriften.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Über Gefallenendenkmal

Das Gefallenendenkmal in Geisingen erinnert in sakraler Form an die Bewohner der Stadt und ihrer Umgebung, die in den Weltkriegen ihr Leben ließen. Es steht im Ortskern von Geisingen im Landkreis Tuttlingen, eingebettet in einen Friedhof, direkt an der Friedhofsmauer. Die zentrale Gestaltung des Denkmals zeigt einen sitzenden Soldaten, über dem sich ein Engel erhebt. Diese bildhauerische Gestaltung vermittelt eine Atmosphäre der Trauer und des Gedenkens und lädt zur Andacht und Reflexion ein. Auf beiden Seiten des Denkmals befinden sich Gedenktafeln, die den Verlust im Zweiten Weltkrieg dokumentieren.

Die Inschriften am Denkmal beinhalten Bibelverse sowie Datierungen der Kriegsjahre und verdeutlichen den sakralen Charakter des Ortes. Unter den aufgelisteten Namen der Gefallenen des Ersten Weltkriegs befinden sich unter anderem Anton Binner, Josef Elsässer, Hermann Engesser, Marcus Fechtig und August Federle. Im Zweiten Weltkrieg kamen unter anderem Johann Paul Binner, Otto Blank, Karl Bruder und Wilhelm Büchele ums Leben. Viele der Verstorbenen werden mit Geburts- und Todesdatum genannt, einige gelten als vermisst. Die Namen derjenigen, die in beiden Kriegen fielen, sind auf separaten Tafeln vermerkt und unterstreichen das langanhaltende Leid der Gemeinschaft.

Neben dem Hauptdenkmal reihen sich entlang der Friedhofsmauer weitere Steinkreuze auf, unter denen sich Soldatengräber befinden. Diese Grabstätten tragen die Namen der im Ersten Weltkrieg gefallenen Männer und verdeutlichen die unmittelbare Verbindung zwischen dem Denkmal und den tatsächlichen Ruhestätten der Toten. Die Inschrift „Sei getreu bis in den Tod, so will ein Gast dir die Krone des Lebens geben“ (Offenbarung des Johannes) unterstreicht den christlichen Hintergrund des Gedenkens. Die Darstellung der Namen und Schicksale der Toten dient nicht nur der Erinnerung, sondern auch der Mahnung an nachfolgende Generationen.

Das Gefallenendenkmal ist sowohl kulturhistorisch als auch sakral bedeutsam. Es repräsentiert den Umgang einer Gemeinschaft mit dem Verlust im Krieg und dokumentiert die Opfer der beiden Weltkriege für die Nachwelt. Die ruhige Lage im Friedhof von Geisingen lädt zur Besinnung ein und unterstreicht die Andachtsstätte als Ort des Gedenkens. Die sorgfältige Aufzeichnung der Namen und Daten spiegelt den Respekt der Gemeinde gegenüber den Gefallenen wider und macht das Denkmal zu einem stimmungsvollen Zeugnis der Geschichte im Landkreis Tuttlingen.

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