See

An der Horst

47608 Geldern

Highlights

  • Das Naturschutzgebiet 'An der Horst' in Geldern umfasst 32 Hektar naturnahen Erlenbruchwald, Auenwald und Feuchtgrünland.
  • Geschützt werden seltene Tier- und Pflanzenarten wie Hohltaube, Teichhuhn, Steife-Segge und zahlreiche Libellenarten.
  • Das Gebiet trägt zur Erhaltung landschaftstypischer Wasserverhältnisse und zum Biotopverbund im Niederrhein bei.

Tipps

  • Spaziergänge am See bieten Erholung und entspannte Naturbeobachtung.
  • Hinweisschilder weisen auf artenreiche Lebensräume und Schutzgebiete hin.
  • Ideal für Naturinteressierte, die Ruhe und Landschaft genießen möchten.

Eigenschaften

Outdoor Familie Entspannt Ganzjährig

Über An der Horst

Der See "An der Horst" befindet sich im nordrhein-westfälischen Geldern, im Kreis Kleve. Das Gewässer liegt direkt an der Stadtgrenze und bildet einen kleinen, aber bedeutenden Naturraum im ländlichen Umfeld. Umgeben von naturnahen Lebensräumen erstreckt sich das Areal als Ort der Erholung und des Naturschutzes. Die unmittelbare Nähe zur Stadt macht ihn zu einem beliebten Ausflugsziel für Spaziergänge oder ruhige Aufenthalte in der Natur.

Das Areal um den See ist als Naturschutzgebiet (NSG An der Horst, Kennung KLE-050) ausgewiesen. Der Schutzstatus dient der Erhaltung eines vielfältigen Biotopverbundes, der neben naturnahem Erlenbruch- und Eichenmischwald auch Feuchtgrünland, Riedbereiche sowie stehende und fließende Gewässer umfasst. Diese Strukturvielfalt beherbergt seltene und gefährdete Tier- und Pflanzenarten. Dazu gehören unter anderem verschiedene Libellenarten, Fledermäuse, Amphibien sowie Pflanzen wie die Steife Segge, der Gemeine Froschlöffel oder der Sumpf-Reitgras. Auch Vogelarten von gemeinschaftlichem Interesse finden hier geeignete Lebensräume.

Das Naturschutzgebiet erstreckt sich auf einer Fläche von rund 32 Hektar und ist Teil eines landschaftlich geprägten Areals am Niederrhein. Die ursprünglichen Wasserverhältnisse und der Erhalt eines natürlichen Nährstoffhaushalts stehen im Fokus der Schutzmaßnahmen. Durch die strukturreiche Waldausstattung mit Totholzbeständen und gut ausgebildeten Waldmänteln trägt das Gebiet zur Vernetzung regionaler Biotopflächen bei. Die landschaftliche Eigenart und die naturnahe Ausprägung des Areals unterstreichen seine Bedeutung im Kontext des Unteren Niederrheins.

Besucher*innen erwarten ruhige Wege entlang des Gewässers, die sowohl zum Verweilen als auch zu kurzen Wanderungen einladen. Die unmittelbare Nähe zu landwirtschaftlich genutzten Flächen und Feuchtweiden verleiht dem Ort eine abwechslungsreiche Naturlandschaft. Aufgrund seiner Lage direkt an der Stadtgrenze bietet der See einen kurzen, aber wertvollen Rückzugsort aus dem Alltagslärm. Hinweisschilder informieren über die ökologische Bedeutung des Gebiets – etwa zu Themen wie der Verfütterung von Entenfutter.

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