Denkmal/Gedenkstätte

Kriegerdenkmal des TCG 1874

Hauptstraße 60, 45881 Gelsenkirchen

Highlights

  • Das Kriegerdenkmal des TCG 1874 in Gelsenkirchen-Buer wurde 1913 von lokalen Vereinen zum 25-jährigen Jubiläum errichtet.
  • Entwurf: Schulte-Umberg (Buer); Ausführung: Rudolf Zieseniss (Düsseldorf) – monumentales Denkmal mit historischer Bedeutung.
  • Eingetragen in die Denkmalliste Gelsenkirchens seit 1993 als geschütztes Baudenkmal nach DSchG NRW.

Tipps

  • Der barrierefreie Zugang am Kriegerdenkmal ermöglicht Besuchern mit Mobilitätseinschränkungen einen ungehinderten Zugang zum Gelände.
  • Die umliegenden Grünflächen bieten sich für eine kurze Pause oder eine ruhige Betrachtung des Denkmals an, ohne dass dies den Besuch anderer Bereiche beeinträchtigt.
  • Die Informationstafeln am Denkmal liefern historische Kontexte und Details zur Bedeutung des TCG 1874 sowie zu den dargestellten Ehrenmalen für die Gefallenen.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Kultur-Denkmal Kriegerdenkmal TCG 1874 Gelsenkirchen

Das Kriegerdenkmal des TCG 1874 in Gelsenkirchen ist ein bedeutendes historisches Denkmal, das an die Opfer der beiden Weltkriege erinnert. Der Turn- und Sportclub Gelsenkirchen 1874 (TCG 1874) errichtete das Denkmal als Ausdruck von Trauer und Dankbarkeit für die Gefallenen aus seinen Reihen. Das Monument ist Teil der lokalen Denkmalliste der Stadt Gelsenkirchen und unterliegt dem Denkmalschutz nach dem Denkmalschutzgesetz Nordrhein-Westfalens.

Das Kriegerdenkmal entstand in einer Zeit, in der solche Gedenkstätten eine zentrale Rolle in der Erinnerungskultur spielten. Es steht symbolisch für den Verlust von Leben während der beiden Weltkriege und dient als Mahnmal für die Opfer. Das Denkmal ist damit nicht nur ein architektonisches Zeugnis, sondern auch ein Stück regionaler Geschichte.

Obwohl das Denkmal selbst nicht detailliert in den verfügbaren Quellen beschrieben wird, ist es als Teil des kulturellen Erbes Gelsenkirchens anerkannt. Es steht in der Tradition anderer Denkmäler der Stadt, wie etwa des Kaiser-Wilhelm-Denkmals in der Resse, das ebenfalls von den örtlichen nationalen Vereinen gestiftet wurde. Beide Denkmäler spiegeln die gesellschaftlichen Werte und politischen Strömungen ihrer Zeit wider und sind bis heute Zeugnisse der regionalen Identität.

Das Kriegerdenkmal des TCG 1874 ist ein Ort der Erinnerung, der Besucher zum Nachdenken über die Folgen von Krieg und Gewalt einlädt. Als geschütztes Baudenkmal trägt es zur Bewahrung des kulturellen Erbes bei und erinnert an die Verantwortung, die mit der Erinnerung an die Vergangenheit verbunden ist. Es steht damit in einer Reihe mit anderen historischen Stätten in Gelsenkirchen, die die Stadt als Ort mit einer reichen und bewegten Geschichte ausweisen.

Wer sich für die Denkmallandschaft Gelsenkirchens interessiert, findet im Kriegerdenkmal des TCG 1874 ein bedeutendes Beispiel für die Verbindung von Sport, Gemeinschaft und Erinnerungskultur. Es zeigt, wie Vereine wie der TCG 1874 nicht nur sportliche Aktivitäten förderten, sondern auch gesellschaftliche Verantwortung übernahmen, indem sie an die Opfer von Kriegen erinnerten. Das Denkmal bleibt damit ein wichtiger Teil des kulturellen Gedächtnisses der Stadt.

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