kultur.gebiet CONSOL
Highlights
- Das Kulturgebiet Consol in Gelsenkirchen verbindet Bergbaugeschichte mit moderner Kunst und Kultur – unterstützt durch die Stiftung Industriedenkmalpflege.
- Auf dem Gelände des Schacht 9 entsteht ein Symbol für den Wandel: Bergbaulandschaft wird zum Zentrum für Theater, Musik und kreative Projekte.
Tipps
- Im Stadtarchiv stehen umfangreiche Bestände zur lokalen Geschichte – darunter historische Dokumente, Zeitungsarchive seit 1903 und Stadtfilme – für Recherchen zur Verfügung.
- Die Einsichtnahme in Archivalien erfolgt ausschließlich im benutzerspezifischen Raum des Instituts für Stadtgeschichte, wobei eine kostenlose Nutzung der Bestände möglich ist.
Eigenschaften
Kulturzentrum CONSOL in Gelsenkirchen – Kultur erleben
Das kultur.gebiet CONSOL in Gelsenkirchen ist ein lebendiges Kulturzentrum, das die Vielfalt der Region mit innovativen Projekten und historischer Prägung verbindet. Gelegen am Schacht 9, einem Symbol des Strukturwandels im Ruhrgebiet, vereint der Standort Industriegeschichte mit zeitgenössischer Kreativität. Die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur bewahrt und nutzt die historischen Gebäude als Plattform für künstlerische und kulturelle Initiativen – von Bergbau-Traditionen bis hin zu modernen Theater- und Musikprojekten.
Ein besonderes Angebot ist das BuS-Mobil, ein umgestalteter Bus, der mobile Verwaltungsleistungen direkt in die Gelsenkirchener Stadtteile bringt. Damit wird Kultur und Servicebarrierefreiheit vereint, indem Bürgerinnen und Bürger an ihren Wohnorten Zugang zu städtischen Angeboten erhalten. Das Konzept unterstreicht die Dynamik des Kulturgebiets, das sich als Ort der Begegnung und des Austauschs etabliert hat.
Im Herzen des Kulturgebiets liegt das Stadtarchiv, das mit umfangreichen Beständen die regionale Geschichte bewahrt. Über 5.000 Bände zur Geschichte Gelsenkirchens, des Ruhrgebiets und Westfalens stehen als Präsenzbestand zur Verfügung, ergänzt durch einen wertvollen Zeitungsarchiv seit 1903 und historische Stadtfilme aus den 1950er bis 1990er Jahren. Das Archiv unterstützt zudem Familienforscher und berät Behörden bei der Verwaltung von Schriftgut – analog wie digital – und bietet entgeltfreien Zugang zu den Archivalien.
Die Nutzung des Archivs ist auf den Benutzerraum im Institut für Stadtgeschichte beschränkt, wo Besucherinnen und Besucher von der Fachberatung profitieren können. Während die Einsicht der Originaldokumente kostenfrei ist, fallen Gebühren für spezielle Leistungen wie Reproduktionen oder Recherchen an. Das Angebot reicht von digitalen Findmitteln über Familienunterlagen bis hin zu Adoptionsdokumenten, was das Institut zu einem zentralen Ort für historische und genealogische Forschungen macht.
Mit seiner einzigartigen Kombination aus Kultur, Archivarbeit und mobilem Service positioniert sich das kultur.gebiet CONSOL als vielseitiger Treffpunkt. Es verbindet die industrielle Vergangenheit Gelsenkirchens mit lebendiger Gegenwart und bietet Raum für Kreativität, Bildung und regionale Identität – ein Ort, der die Geschichte lebendig hält und gleichzeitig neue Impulse setzt.